Schalke 04 siegt zum sechsten Mal

Sieger 2016: der FC Schalke 04
Sieger 2016: der FC Schalke 04
Foto: WP

Ennepetal..  Sieger der 43. Auflage des Internationalen Pfingstturniers des TuS Ennepetal ist der FC Schalke 04 – die U19-Fußballer untermauerten ihre Rekordstellung, sicherten sich den mittlerweile sechsten Turniersieg im Bremenstadion – hochverdient.

Jubel um den Spax-Cup

Riesig war der Jubel, als Kapitän Marius Schley und sein „Vize“ Jacob Rasmussen die Siegerpokale und damit auch den Spax-Cup in die Höhe hielten. Fast vergessen die schweren Verletzungen, die Haja Wright, Rubio Christian Sivodedov und Alper Ademoglu erlitten hatten. „Besuche“ im Krankenhaus wurden nötig, MRT-Untersuchungen sollen noch folgen.

Die weiteren platzierten Mannschaften von Arsenal, Liverpool, Wolfsburg, Mineiro, Fluminense, Hamburg und Gastgeber Ennepetal erwiesen sich als faire Kontrahenten – während der Siegerehrung gab es mehr als den höflichen Beifall für den hochverdienten Rekord-Sieger.

Die Bezeichnung International wurde bei diesem dreitägigen Wettstreit einmal mehr untermauert. Alleine die Teilnahme der Mannschaften aus Brasilien, England und Deutschland zeigt dies, dazu die vielen Nationalspieler aus etlichen Ländern. Und: ein Schwede (Sivdodedov, Schalke) erzielte den ersten Treffer des Turniers, ein Däne (Rasmussen, Schalke) die beiden schönsten, ein Russe (Maximilian Pronichev, Schalke) holt sich die Torjägerkanone, jeweils ein Engländer wird bester Keeper (Ryan Huddert, Arsenal) und bester Spieler (Oviemuno Ejaria, Liverpool) des Turniers – beim Sieg einer deutschen Mannschaft.

Zum ersten Mal Hagel gesehen

Gelitten hat das Turnier unter den Eisheiligen. Gerade die Kicker aus Brasilien litten unter diesen niedrigen Temperaturen. Hagel- und Graupelschauer – erstmals in ihren Leben erlebten die Nachwuchsspieler aus Fluminense und Mineiro dieses Naturereignis.

Dennoch: Der TuS Ennepetal um seinen Vorsitzenden Michael Peiniger und dem scheidenden Turnierleiter Stefan Kirsch zeigten sich grundsätzlich mit dem Turnier zufrieden. „Man glaubt kaum, dass es einen Steigerung geben kann. Aber es gibt sie“, sagen beide unisono. In der Tat hatten gerade dien hochrangigen Gäste einen schnelle und technisch versierten Fußball auf dem Rasen des Bremenstadions hingelegt.

 
 

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