SC Obersprockhövel rettet knappes 1:0 über die Zeit

Sprockhövel..  Für den SC Obersprockhövel ist die Saison gelaufen, das Ziel Klassenverbleib ist geschafft. Gegen den SV Wanne gab es drei zusätzliche Punkte durch einen knappen 1:0-Sieg, der am Ende etwas wackelte.

Fußballer beschreiben ein Spiel, bei dem es einige Chancen gibt, aber aus eigenem Unvermögen keine Tore fallen oft mit „Not gegen Elend“. So titelte auch Sascha Höhle, Obersprockhövels Trainer, nach der Partie gegen Wanne das Spiel am Sonntagnachmittag. Dazu kam es allerdings erst, weil sich der SCO nicht schon vorher im Spiel ein kleines Polster anlegte. Die Führung war den Chancen nach nur eine Frage der Zeit, denn der SCO war in der ersten Viertelstunde schon viel gefährlicher als die Herner. Nach einem Pass in den Rücken der Abwehr startete Dustin Najdanovic durch, spielte einen Doppelpass mit Tim Gummersbach und spitzelte den Ball anschließend auf Höhe des kurzen Pfostens ins gegnerische Tor.

Immer wenn Najdanovic in Richtung Wanner Tor startete, wurde es gefährlich, seine Schnelligkeit stiftete das ein oder andere Mal Unruhe. Doch es fiel kein Tor mehr. Der Flügelstürmer selbst traf in der 27. Minute noch einmal das Lattenkreuz. In der 35. Minute bekam Wannes Keeper Sören Rittmeier gerade noch den Fuß an den Ball, als Najdanovic alleine auf das Tor zulief.

Beste Gelegenheiten verpasst

Die Obersprockhöveler verpassten aber die besten Gelegenheiten. Auch Muhidin Ramovic scheiterte, als er einen Meter vor dem freien Tor den Ball nicht richtig traf (52.). In der Folge wurde Wanne etwas mutiger, wobei die Angriffe oft zu unpräzise waren. Die Bälle kamen nicht gut an, die SCO-Verteidiger hielten dagegen. „Das war unser Glück“, gab Höhle nach dem Spiel zu. Denn zweimal segelte eine Hereingabe vor dem Kasten von Joel Sczesny her, fand dort aber keinen Abnehmer.

Das Spiel wirkte am Ende zerfahren, der SCO wechselte im Zentrum oft das Personal und kam so etwas außer Tritt. „Wir haben gewonnen und gut ist“, so Höhle trocken.

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