Rabenschwarzer Sonntag in Schwerte

Schwelm/Schwerte.. HSG Schwerte-Westhofen -
RE Schwelm 32:18 (18:11)

RE Schwelm: Fritzsche, J.L. Pape; Meuren (5/1), Thäsler (3), Dadayli (3), Göbel (2), N. Pape (2), Mperzigiannis (2), Monsees (1), Ohmann, Käsebier, Möller, Ring, Kleinschmidt.

Das war gar nichts für die Landesliga-Handballer von RE Schwelm beim Gastspiel gegen die HSG Schwerte-Westhofen. Mit 18:32 (11:18) musste sich der Spitzenreiter beim Team aus dem Liga-Mittelfeld geschlagen geben.

Es gibt eben diese Tage, an denen rein gar nichts gelingen will. Die RE erwischte am Sonntag genau so einen Tag. Von Beginn lief die Mannschaft, die im bisherigen Saisonverlauf so positiv überrascht hatte, einem Rückstand hinterher. Überrascht von der offensiven Deckung der Ruhrstädter, lag RE bereits nach acht Minuten mit 1:6 hinten. Auch - und vor allem - weil die Schwelmer im Angriff zu viele technische Fehler produzierten, die Schwerte über den siebenfachen Torschützen Denissov mit schnellen Gegenstößen bestrafte.

Schwelm macht es Schwerte leicht

Zu den technischen Ungenauigkeiten gesellte sich eine anhaltende miserable Chancenverwertung. „Der Schwerter Torwart hat ein sehr gutes Spiel gemacht, wie hatten aber durchaus unseren Anteil daran“, merkt RE-Trainer Michael Wiese nach dem Spiel selbstkritisch an. Gelang es den Schwelmern mal, den Schwerter Schlussmann zu überwinden, standen aber oft genug Pfosten und Latte im Weg, während bei den Gastgebern mit dem deutlichen Vorsprung im Rücken nahezu alles gelang. Dennoch befand Wiese „dass Schwerte nicht unbedingt so gut, sondern wir heute einfach kollektiv schlecht waren.“
Trotz des schwachen Auftritts bleibt Schwelm aufgrund der gewonnenen direkten Vergleiche gegen Westfalia Hombruch und Schalksmühle II an der Tabellenspitze.

Beim nächsten Spiel wünscht sich Wiese dann wieder das andere, aus den Vorwochen bekannte Gesicht: „So einen Tag gibt es mal, wir hätten Stunden spielen können und es wäre nicht besser geworden.“

 
 

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