Nur kurz darf Sprockhövel von einer Überraschung träumen

Sprockhövel.. TSG Sprockhövel –
TuS Erndtebrück 0:4 (0:2)

TSG Sprockhövel: Knieps – Balaika, Kwadwo, Meister, Hodzic, Wasilewski, Dudda (72. Akyürek), Antwi-Adjej (72. Karaca), Heiserholt, Ülker, Bukowski.
Tore: 0:1 (13.) Wassinger; 0:2 (38.) Schattner; 0:3 (81.) Wassinger; 0:4 (86.) Böhmer.

Das war nichts: Nur kurz durfte die TSG Sprockhövel von der Überraschung gegen Aufstiegskandidat der Fußball-Oberliga, TuS Erndtebrück, träumen. Am Ende stand ein 0:4, das allerdings zu hoch ausfiel, weil die TSG in der ersten Hälfte gut mithielt – allein die miese Chancenverwertung verhinderte ein offenes Spiel.

„Deshalb steht Erndtebrück oben und wir unten“, erklärte TSG-Trainer Robert Wasilewski: „Wir lassen Riesenmöglichkeiten liegen, Erndtebrück trifft mit der ersten Chance. Das ist der kleine Unterschied.“

Erndtebrück eroberte das Baumhofstadion spätestens nach dem zweiten Tor mit der Selbstverständlichkeit einer Spitzenmannschaft, die zwar nicht ihren besten Tag erwischt hatte, aber trotzdem keine Zweifel am Auswärtssieg zuließ.

Zu Beginn trat die TSG mutig auf, störte den Gegner schon vor der Mittellinie. Erndtebrück wirkte fahrig und hatte Glück, dass Torwart Florian Hammel in höchster Not vor Jimmy Antwi-Adjej klärte. Auf der Gegenseite zeigte sich der von Wasiklewski („Ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen.“) angesprochene Unterschied.

Mit Kwadwo, Bukowski und Heiserholt hatte der Sprockhöveler Trainer von Anfang an auf drei A-Jugendliche gesetzt, Karaca wurde als Vierter eingewechselt.

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