Nach Elfer-Krimi sichert sich Voerde den Titel und spielt um den Aufstieg

Starkes Spiel: Voerdes Keeper Michel Hakenberg.
Starkes Spiel: Voerdes Keeper Michel Hakenberg.
Foto: mustografie

Wetter/Ennepe-Ruhr..  Am kommenden Samstag spielt der FC BW Voerde das erste Spiel um den Aufstieg in die Fußball-Bezirksliga gegen den SSV Hagen in Silschede. Mit dem 8:7 (1:1, 1:1, 0:0)-Sieg nach einem Strafstoß-Krimi und Verlängerung gegen den VfB Schwelm sicherten sich zudem die Ennepetaler die Meisterschaft der Fußball-Kreisliga A, Gruppe 2.

Nach anfänglichem Abtasten, das vielleicht keine zehn Minuten andauerte, begann die Partie mit hohem Tempo, welches vor allem die Schwelmer an den Tag legten. Die Mannschaft um Spielertrainer Zarnekow hatte meist das Geschehen am Harkotberg in Wetter vor knapp 900 Zuschauern im Griff. Die Kreisstädter zeigten sich spritziger, zeigten mehr Kombinationen, war gefährlicher. Voerde hatte den Schwelmern zunächst das Mittelfeld überlassen. Vor allem Alsolivany erwies sich als stetiger Unruhe-Herd, als einer der besten Spieler auf dem Platz. Vor der Pause. Voerde setzte eine starke Abwehrkette dagegen. In der Mitte hatten Peiniger und Litschel-Rampelt Schwerstarbeit zu verrichten.

Allein Tore wollten nicht fallen. Schwelm hatte dicke Möglichkeiten durch Alsolivany, der den Pfosten traf (20.), und Söylemez (36), der freistehend aus etwa acht Metern knapp am Gehäuse vorbei schoss. „Vor der Pause waren wir klar besser. Wir lassen einfach zu viele Chancen aus“, so VfB-Vorstand Helmut Hahne. Voerde hatte durch Tanberg eine Riesen-Chance. Doch seinen Kopfball (43.) entschärfte VfB-Keeper Braun.

Nach dem Seitenwechsel wurde Voerde stärker, ließ sich nicht mehr so stark in die Defensive drängen. Allerdings war es Söylemez, der für die Schwelmer Führung sorgte (71.). Riesiger Jubel. Denn durchaus erschien die Situation so, als wäre die Entscheidung gefallen.

Doch BWV-Trainer Möske sorgte für mehr Druck, holte Padula, Malanovic und Akbaba ins Spiel. Voerde wurde offensiver, und Huwald, einer der auffälligsten Akteure im Ennepetaler Lager, leitete den Konter zum Ausgleich ein – den schließlich Schipnik mit dem 1:1 (85.) vollendet. Noch in der Nachspielzeit hatte Akbaba die Chance, der Held des Abends zu werden. Doch aus etwa elf Metern traf er nur den Pfosten.

In der Verlängerung erneut ein dickes Ding für Voerde. Nach einem Handspiel von Heinicke scheiterte der neue Torschützenkönig Huwald per Strafstoß an VfB-Keeper Braun. Braun entschärfte auch den Nachschuss des Voerders. Und dann ging es ins Strafstoß-Schießen . . .

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