Legendäre Freitagsriege holt das Optimum bei Wettkämpfen

Die legendäre Freitagsriege der TG Voerde (v.l.): Stefano Semeria, Dieter Malcher, Werner Ritz, Tommaso di Nunzio, Eckehardt Wolf und Thomas Kraska-Bege.
Die legendäre Freitagsriege der TG Voerde (v.l.): Stefano Semeria, Dieter Malcher, Werner Ritz, Tommaso di Nunzio, Eckehardt Wolf und Thomas Kraska-Bege.
Foto: WP

Ennepetal..  Die legendäre Freitagsriege der TG Voerde holte das Optimum beim gauoffenen Bezirkshallensportfest in der ehemaligen Ischeland-Halle heraus. Der leichtathletische Dreikampf war für Turnerinnen und Turner von zehn bis 94 Jahre ausgeschrieben.

Bei den Senioren 85 bis 89 Jahre wurde Voerdes ältester Teilnehmer Werner Ritz mit 20,22 Punkten Erster. Der 85-jährige stieß die Kugel 6,55 Meter weit, sprang aus dem Stand 1,74 Meter und warf den ein Kilo schweren Medizinball 13,50 Meter weit.

Bei den Turnern 70 bis 74 Jahre wurden die ersten drei Plätze von den Sportlern der Freitagsriege der TG Voerde geholt. Übungsleiter Dieter Malcher wurde mit der höchsten Punktzahl aller Teilnehmer Erster. 29,32 Punkte war das Ergebnis von 10,13m (Kugel), 2,37m (Standweit) und 19,20m (Ballwurf). Eckehardt Wolf wurde mit 25,02 Punkten Zweiter (8,38m Kugel; 2,10m Standweit; 16,40 m Ball). Stefano Semeria erzielte als Dritter 22,34 Punkte (6,85m Kugel; 2,00m Standweit; 15,30m Ball). Das Trio wurden als Mannschaft erneut Meister im Turnbezirk Hagen/Schwelm.

Für den Nachwuchs in der Freitagsriege war dies der erste Start bei einem derartigen Sportfest. Vom Trainer Dieter Malcher gut vorbereitet, erreichten sie auf Anhieb Platz eins und zwei in ihrer Altersklasse 40 bis 44 Jahre. Tommaso di Nunzio gewann mit 23,14 Punkten (7,88m Kugel; 2,50m Standweit; 21,70m Ball). Thomas Kraska-Bege holte die Silbermedaille mit 20,60 Punkten (6,80m Kugel; 2,28m Standweit; 19,70m Medizinball).

„Schade, dass leider dem Märkischen Turngau die tolle Enervie-Arena von der Stadt Hagen nur zu diesem ungünstigen Termin überlassen“, so Dieter Malcher. „Die dem Turngau angeschlossenen Vereine waren so außer Stande, mehr Kinder, Jugendliche und Erwachsene für diesen Wettbewerb zu begeistern, da in den Weihnachtsferien die Turnhallen geschlossen sind und die Turnerinnen und Turner meist nur während der Übungsstunden zu erreichen sind.“ So hoffen die Beteiligten im nächsten Jahr auf einen günstigeren Termin, damit die viele Arbeit der Organisation und Durchführung durch eine große Beteiligung belohnt wird.

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