FC Remscheid gewinnt Bülle-Cup

Spannende Szenen gab es im Kampf um den Bülle-Cup.
Spannende Szenen gab es im Kampf um den Bülle-Cup.
Foto: Michael Scheuermann

Ennepetal..  Am Wochenende kickten zehn E-Jugend-Mannschaften im Stadion „Am Tanneneck“ um den meterhohen Bülle-Cup. Das Turnier fand mittlerweile zum 13. Mal unter reger Beteiligung statt. Auf der Anlage tummelten sich bis zu 150 Kinder, darunter eine Mädchenmannschaft und einige Mannschaften aus Holland.

Pauli Daus, der das Turnier des FC Blau-Weiß Voerde federführend organisiert, freute sich über diesen tollen Zuspruch und die kleinen E-Junioren genossen sichtlich die Atmosphäre. Vor allem den feierlichen Einlaufen ins Stadion am Samstagmorgen war genau ihr Ding. Und als die deutsche und holländische Nationalhymne ertönten, sangen sie kräftig mit. Auf dem Spielfeld ging es dann für jede Paarung zweimal zehn Minuten zu Sache.

Die Spielerinnen des FC Ennepetal kämpften in der Gruppe „Sparkasse“ gegen den FC Remscheid, den SC Rhenania Hochdahl, Olympia Boxmeer 1 und den Gastgeber FC Blau-Weiß Voerde 1. In der Gruppe „Edeka“ spielten der TSV Beyenburg, TuRa Remscheid-Süd, der FC Blau-Weiß Voerde 2, Olympia Boxmeer 2 und VV Heino. Nach der Vorrunde am Samstag lagen die beiden Mannschaften des FC Blau-Weiß Voerde jeweils nur auf dem vierten Gruppenplatz.

Das diesjährige Endspiel war eine Neuauflage des vergangenen Jahres. Der FC Remscheid spielte gegen den VV Heino. Den Remscheidern gelang die Revanche und sie gewannen nach einem spannenden 8-Meter-Schießen mit 4:2 Treffern. Und Pauli Daus konnte aufatmen. Er hat es im kommenden Jahr nicht so weit, wenn er den Wanderpokal von der Siegermannschaft abholt.

Für die Siegerehrung war es dem FC Blau-Weiß Voerde dann spontan gelungen, den Profispieler Marcel Appiah einzuladen. Der Verteidiger, der das Fußballspielen beim TuS Ennepetal begonnen hatte, spielt mittlerweile beim holländischen NEC Nijmegen. Die jungen Kicker freuten sich über den prominenten Besuch und nutzten die Gelegenheit für Fotos und Autogramme.

Doch all dem Ehrgeiz der Mini-Kicker zum Trotz: „Das Turnier soll den Kindern viel Spaß machen“, sagte Pauli Daus. Und damit auch nichts passiert, stand wie immer ein Team der Johanniter bereit. Nötig war das nicht. Ein paar Pflaster reichten dieses Mal aus. „Das schlimmste, was bei den zurückliegenden Turnieren jemals passiert ist, war eine ausgerenkte Hüfte.“ Auch abseits des Spielfelds ging es stets unterhaltsam zu. „Für eine polnische Mannschaft mussten wir mal Geld sammeln, damit sie ihren Sprit für die Heimfahrt bezahlen konnten.“

Pauli Daus zog sein Fazit: „Es war ein tolles Turnier und einige Mannschaften haben bereits für das kommenden Jahr wieder zugesagt.“ Im Juni 2016 werde es also wieder eine Neuauflage des Bülle-Cups geben.

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