Eintracht will sich einspielen für eine Relegation

Hagen/Ennepe-Ruhr..  Noch fünf Spiele hat der VfL Eintracht Hagen in der dritten Handball-Liga zu absolvieren. Bei dreizehn Punkten Vorsprung vor dem Dritten Lemgo II ist der Vize-Titel sicher.

Bei drei Punkten Rückstand auf Spitzenreiter Ferndorf erscheint die Meisterschaft und den damit verbundenen Aufstieg in die 2. Bundesliga nur theoretischer Natur – auch angesichts der 25:30-Niederlage im direkten Duell. Überdies glaubt bei den Eintrachtlern niemand an gleich mehrere Ausrutschern vom Spitzenreiter. So richtet sich Hagen auf eine Relegation ein.

Klar ist, dass Ferndorf die Option nutzen wird, die Lizenz für die 2. Bundesliga zu beantragen. Das soll in Kooperation mit dem Bundesligisten VfL Gummersbach geschehen. „Es hat sich einiges bewegt. Wir haben sowohl Zusagen als auch viele positive Zeichen von Sponsoren erhalten. Dennoch müssen wir intensiv weiterarbeiten, den angestrebten Etat zu erreichen, denn das Ziel ist noch nicht erreicht“, erklärte Dirk Stenger, Geschäftsführer der Ferndorfer Handball GmbH, auf der Homepage des Vereins.

Zuletzt gab es für Hagen einen knappen 29:28-Sieg gegen die Reserve von GWD Minden. Damit schlossen die Volmestädter die jüngsten drei Heimspiele in Folge erfolgreich ab – wenn auch zuletzt eher glücklich. VfL-Trainer Lars Hepp wollte die Partie auch nutzen, um sich für die Relegation einzuspielen. „Wir haben unseren Job erfüllt, mit Licht und Schatten“, so der Eintracht-Trainer, der nicht restlos überzeugt vom Auftritt seiner Mannen war. Weiter geht es mit dem vierten Heimspiel in Folge an Ostersamstag um 19 Uhr gegen Schlusslicht Wiesbaden.

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