Andi Sander setzt in Italien ein mentales Zeichen

Andreas Sander beim Training  in Santa Caterina
Andreas Sander beim Training in Santa Caterina
Foto: imago/GEPA pictures

Ennepetal/Santa Caterina..  Die Freude nach seiner Leistung in der italienischen Lombardei war groß. „Der Aufwärtstrend geht weiter“, so der alpine Skirennfahrer Andreas Sander auf seiner Homepage. Und auf facebook schrieb der Ennepetaler, dass der 21. Platz in der Abfahrt in Santa Caterina das beste Ergebnis seit fast drei Jahren gewesen sei.

Relativ zufrieden trat der 25-Jährige dann auch die Rückreise in seine Wahlheimat Oberstdorf an: „Damit kann ich doch sehr zufrieden sein. Natürlich war da noch die ein oder andere nicht ganz so gute Passage dabei. Speziell oben habe ich schnell viel Zeit verloren. Doch insgesamt war das sicherlich das, was ich unter den gegebenen Umständen bringen kann”, sagte er.

Mit den „gegebenen Umständen” ist vor allen Dingen die hohe Startnummer gemeint. Denn die „53“ stand auf dem Schildchen auf dem Oberkörper des Mitgliedes der Skigemeinschaft Ennepetal, als er zum viertbesten Resultat seiner Karriere fuhr. Andreas Sander: „Dass von den nach mir startenden Läufern keiner schneller war als ich, ist ein gutes Zeichen.”

Freuen konnte sich der gebürtige Westfale aber auch über ein mentales Zeichen, dass er in Santa Caterina setzen konnte. „Nachdem ich in Nordamerika wirklich gut gefahren bin, war Gröden natürlich ein Dämpfer. Umso erfreuter bin ich jetzt, dass ich auf Gröden eine Reaktion gezeigt habe. Wenn auch die guten Fahrten noch nicht stabil da sind, lasse ich mich von einem schlechten Lauf nicht runter ziehen. Das ist das, was ich jetzt in die nächsten Rennen mitnehme.”

Gratulieren konnte der Ennepetaler im Ziel auch seinem Mannschaftskollegen Josef „Peppi“ Ferstl, der beim Sieg des US-Amerikaners Travis Ganong auf einen super guten siebten Platz fuhr. Damit schaffte der Traunsteiner die WM-Norm.

Andreas Sander sicherte sich mit dem 21. Platz in Santa Caterina zehn Weltcup-Punkte. Damit ist er auf dem 96. Platz der Gesamtwertung, in der Abfahrts-Rangliste erreichte er den 37. Platz. Andreas Sander startet in dieser Saison in der Abfahrt und im Super G.


Die nächsten Termine Sanders:
23. Januar: Kitzbühel (Österreich)
22. Februar: Saalbach (Österreich)
1. März: Garmisch-Partenkirchen
8. März: Kvitfjell (Norwegen)

EURE FAVORITEN