SV Rees mit desolater Vorstellung

Für Johanna Umbach (re.) ging das Spiel mit dem SV Rees gegen Warbeyen ins Auge.
Für Johanna Umbach (re.) ging das Spiel mit dem SV Rees gegen Warbeyen ins Auge.
Foto: Thorsten Lindekamp
  • In der Landesliga kassieren die Grün-Weißen eine 0:5-Pleite gegen Warbeyen
  • Der SV Haldern kommt zu einem 1:1-Remis gegen Arminia Klosterhardt
  • Eintracht Emmerich behauptet sich in der Bezirksliga bei Olympia Bocholt mit 4:2

Am Niederrhein..  Eine auch in der Höhe verdiente 0:5 (0:3)-Niederlage gegen den VfR Warbeyen kassierte der SV Rees in der Landesliga. „Außer Lisa Merling, die mit einigen Balleroberungen in höchster Not Schlimmeres verhindert hat, hatte ich keine Spielerin mit Normalform auf dem Platz“, ärgerte sich SVR-Coach Uwe Landman über den Auftritt seiner Truppe. „Das Fehlen von drei Stammkräften in der Defensive lasse ich nicht als Ausrede gelten, denn wir haben den Gegner mit Abspielfehlern im Mittelfeld erst stark gemacht.“

Wie schon im Hinspiel entwickelten die Reeserinnen überhaupt keinen Zug zum gegnerischen Tor und hätten wahrscheinlich noch Stunden weiterspielen können, ohne einen Treffer zu erzielen. Die Gäste brauchten einfach nur auf die desaströsen Fehler im Spielaufbau der Grün-Weißen zu warten und kamen so meist mit Kontertoren zum Erfolg. So auch beim 0:1, als ein Rückpass auf Torfrau Theresa Lamers viel zu kurz geriet und diese einen Foulelfmeter verursachte. Die Gäste verwandelten sicher und trafen bis zur Halbzeit noch zwei weitere Male (34., 37.).

Auch nach dem Wechsel änderte sich das Bild kaum. Der SV Rees vergab seine wenigen Chancen kläglich und die Gäste wurden ein ums andere Mal durch leichte Abspielfehler ins Spiel gebracht. Warbeyen spielte die sich dadurch bietenden Möglichkeiten gekonnt aus und traf noch zweimal (67., 73.).

Letztendlich mit einem Punkt musste sich der SV Haldern in der Landesliga gegen Arminia Klosterhardt zufrieden geben. Mit einem 1:1 (0:0)-Unentschieden endete das Match im Lindenstadion.

Nachdem Alex Venhuis und Alina Künne im ersten Durchgang zwei gute Möglichkeiten für die Gastgeberinnen ausgelassen hatten, gerieten sie nach 52 Minuten in Rückstand, als es einen Handelfmeter für Klosterhardt gab. „Der war aber fragwürdig und eigentlich auch das einzige Mal, dass der Gegner richtig aufs Tor geschossen hat“, so die Haldener Trainerin Melanie Kastein, die dann sah, wie Annika Brücker mit einem Distanzschuss das 1:1 (73.) erzielte.

Danach verstärkten die Haldernerinnen den Druck und als Venhuis auf dem Weg zum 2:1 war, wurde sie durch eine Notbremse gestoppt. Für die Arminia-Akteurin gab’s folgerichtig die Rote Karte, den Freistoß aus 18 Metern schoss Miriam Finken an die Latte (84.), so dass es beim 1:1 blieb.

Am vorletzten Spieltag des Jahres siegte die Emmericher Eintracht bei Olympia Bocholt mit 4:2 (1:1) und kehrte damit in die Erfolgsspur zurück. Von Beginn an machte die Eintracht Druck und hatte wesentlich mehr Ballbesitz. Die Bocholterinnen konnten aber einen Konter in der 30. Minute setzen und erzielten das 1:0. In der 42. Minute traf Miriam Kemmetter per Freistoß aus 20 Metern die Latte, Canan Cosgun reagierte am schnellsten und netzte den Abpraller ein.

Nach der Pause dominierte der Gast aus Emmerich das Spiel. In der 52. Minute traf Miriam Kemmetter per Foulelfmeter zum 2:1. Kemmetter war es dann auch, die mit einem direktem Freistoß aus gut 18 Metern das 3:1 erzielte. Nur fünf Minuten später traf Malvina Camp nach Vorarbeit von Fabienne Vennemann zum 4:1 für den Tabellenzweiten der Bezirksliga. Der Gastgeber nutzte in der Nachspielzeit eine Unachtsamkeit zum 2:4.

Keine Tore gab es im Bezirksliga-Match zwischen Alemannia Pfalzdorf und Fortuna Millingen. „Wir haben ein ganz ordentliches Spiel gezeigt. Schade, dass wir uns nicht mit drei Punkten belohnt haben“, sagte Fortuna-Coach Wilhelm Markett. In der ersten Hälfte besaß die Fortuna gute Möglichkeiten durch Rebecca Lamers und Carolin Elsing und hätte die Führung zur Pause verdient gehabt.

Millingen mit einem torlosen Remis

In einer recht ausgeglichenen zweiten Hälfte hatten die Millingerinnen ihre größte Chance kurz vorm Ende durch einen indirekten Freistoß sieben Meter vor dem Tor nach einem unerlaubten Rückpass, der aber in der Mauer landete.

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