Mit einem Grinsen zum Training

Nach dem Husarenstreich in Hönnepel will Marc Warthuysen mit Spitzenreiter SV Vrasselt die Erfolgsserie gegen Alemannia Pfalzdorf fortsetzen.
Nach dem Husarenstreich in Hönnepel will Marc Warthuysen mit Spitzenreiter SV Vrasselt die Erfolgsserie gegen Alemannia Pfalzdorf fortsetzen.
Foto: FUNKE Foto Services
  • Die unglaubliche Aufholjagd in Hönnepel war auch während der Woche noch ein Thema in Vrasselt
  • Nun erwartet der Bezirksliga-Primus am morgigen Sonntag das Schlusslicht aus Pfalzdorf
  • Jeremias Geurtsen und Alexander Lohmann haben in sechs Spielen bereits 15 Treffer erzielt

Vrasselt..  Die legendäre Aufholjagd vom vergangenen Sonntag war natürlich auch während der Woche noch ein Thema beim SV Vrasselt und sorgte rund um das Stadion Dreikönige für allerbeste Laune. „Da kommt man dann schon mit einem Grinsen zum Training“, so SVV-Coach Sascha Brouwer, der mit seinem Team einen 1:4-Rückstand bei der SV Hönnepel-Niedermörmter II trotz 83-minütiger Unterzahl noch in einen 5:4-Sieg drehen und damit den nicht mehr für möglich gehaltenen sechsten Saisonsieg im sechsten Bezirksliga-Spiel feiern konnte. „Man hat da wieder einmal gesehen, dass im Fußball eigentlich alles möglich ist“, wird Brouwer dieses Match sicherlich nie mehr vergessen. „Das war wirklich der absolute Wahnsinn“.

Nun wartet für den Spitzenreiter mit dem morgigen Heimspiel (15 Uhr) gegen den Tabellenletzten Alemannia Pfalzdorf vom Papier her eine scheinbar leichte Aufgabe. „Die Erwartungen sind natürlich dementsprechend“, ist auch Brouwer klar, dass sein Team in diesem Vergleich die klare Favoritenrolle bekleidet. „Wir müssen dieses Spiel aber genauso ernst nehmen wie jedes andere auch“, lautet der Appell in Richtung seiner Schützlinge, damit es nicht ausgerechnet gegen das Schlusslicht, das erst zwei Zähler auf dem Konto hat, ein böses Erwachen gibt. „Ganz blind sind die mit Sicherheit auch nicht, das hat zuletzt ja das Unentschieden gegen Goch gezeigt“, erwartet Brouwer am Sonntag keinen Spaziergang.

Treffsicheres Angriffsduo

In den bislang sechs Spielen haben die Angreifer Jeremias Geurtsen und Alexander Lohmann alleine 15 der bislang 22 Vrasselter Treffer erzielt – und damit schon jetzt gemeinsam exakt so viele wie in der ganzen vergangenen Saison. „Die beiden sind natürlich momentan richtig gut drauf, profitieren aber sicherlich auch davon, dass sie jeweils eine Position vorgerückt sind und unser gesamtes Zusammenspiel derzeit sehr gut funktioniert. So gewinnen unsere Sechser viele Bälle und leiten die schnellen Angriffe ein“, erläutert Brouwer, der – auch aufgrund des Vrasselter Schützenfestes an diesem Wochenende – dem einen oder anderen Spieler eine Pause gönnen wird. So werden Luis Landers, Marco Buscher und Lukas Janßen wohl morgen nicht dabei sein. Lennard Derksen fehlt zudem wegen seines Platzverweises in Hönnepel.

 
 

EURE FAVORITEN