Mannschaften stehen unter Polizeischutz

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Vrasselt..  Gelegentlich teilen sich Marco Schacht und Klaus Lindau schon mal einen Streifenwagen während ihres Dienstes als Polizisten auf der Emmericher Wache. „Dann geht uns der Gesprächsstoff nie aus“, sagt Lindau, der als Trainer des SV Vrasselt morgen (15 Uhr) auf seinen Arbeitskollegen trifft, der mit dem SV Siegfried Materborn im Stadion Dreikönige gastiert.

Personell befinden sich die Hausherren „auf dem Weg der Besserung“, wie es Lindau ausdrückt. Neben Eric Schulz und Daniel Petry sind zwar auch die Langzeitverletzten Sören Hofmann und Bathiyar Yücel nicht einsatzfähig. Dagegen sind Philipp de Schrevel und Dennis Knoop mittlerweile wieder in den Trainingsbetrieb eingestiegen.

Schwankende Ergebnisse

Zuletzt konnten die Kicker in Blau-Weiß ein in etwa gleichmäßiges Leistungsniveau abrufen. Was zurzeit aber noch schwankt, sind die Ergebnisse. „Die Unentschieden bringen uns nicht weiter“, stellt der SVV-Übungsleiter klar, der sowohl die Partie gegen Materborn als auch die Nachholbegegnung am kommenden Samstag gegen den SV Krechting als richtungweisend einstuft. „Wir könnten einen ganz großen Schritt da unten rausmachen“, weiß Lindau, der aber gleichzeitig auch in Betracht zieht, dass bei nicht wunschgemäßen Ergebnissen „wir erst richtig in die Bredouille geraten können“.

Beim Gegner sieht der Vrasselter Coach die Stärken klar in der Offensive. „Materborn wird mit den unteren Tabellenregionen in dieser Saison nichts zu tun haben“, meint Lindau. „Ich denke, sie landen irgendwo bei Platz fünf oder sechs.“

Siegfried-Coach Marco Schacht hat gleichwohl eine hohe Meinung von den Gastgebern: „Der vor der Saison sehr ambitionierte SV Vrasselt mit seiner starken Offensivreihe um Jeremias Geurtsen und Matthias Pfände hat nun durch den Trainerwechsel ein neues Leben eingehaucht bekommen. Durch die letzten gezeigten Leistungen hat sich das Team stabilisiert und wird sicherlich noch im Laufe der Saison zu den Topplätzen aufsteigen.“

Kevin Herboth und Jens Willimzig fallen bei den Materbornern verletzungsbedingt aus. Viktor Mast steht aus privaten Gründen nicht zur Verfügung.

 
 

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