Klassenerhalt nicht mehr in eigener Hand

Anholt..  Die Anholter Westfalia kann aus eigener Kraft den Klassenerhalt in der Kreisliga A nicht mehr schaffen. Nach der 2:3-Niederlage gegen die DJK SF 97/30 Lowick steht fest, dass die Anholter am letzten Spieltag bei TuB Mussum gewinnen und gleichzeitig auf einen Ausrutscher der DJK Barlo beim SV Haldern hoffen müssen. „Auch wenn wir es nicht mehr selbst in der Hand haben, wird das noch mal ein Endspiel und wir werden uns in der Woche ruhig darauf vorbereiten“, blickte SC-Trainer Hans-Georg Trinker auf den kommenden Sonntag.

Chancen hüben und drüben

Gegen den Tabellenzweiten lief die Partie für die Westfalia alles andere als gut an. Nach zwei Gegentoren in der ersten Hälfte (13./42.) war mit dem dritten Treffer der Gäste in Minute 47 die Partie praktisch entschieden. „Die Lowicker haben es einfach versäumt, den Sack zu zumachen, so dass sie uns im Spiel gehalten haben“, erklärte Trinker. Es sollte eine hochdramatische Schlussphase geben, die mit dem 1:3-Anschlusstreffer von Carsten Meyer in der 69. Spielminute eingeläutet wurde.

Die Anholter setzten nun auf totale Offensive und gingen dabei das Risiko ein, immer wieder in Kontersituationen zu geraten. „In den letzten zehn Minuten ging es nur noch auf und ab, wobei jede Situation auf beiden Seiten direkt auch immer eine Torchance war“, so Trinker.

Eine davon nutzte Matthias Teronde in der 84. Minute zum 2:3-Anschlusstreffer. Dass die Anholter nicht doch noch zu einem Remis kamen, lag auch an Niklas Burdak. Der starke Keeper der Gäste parierte in zwei Szenen glänzend.

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