In drei schwachen Minuten das Derby aus der Hand gegeben

Emmerich.  Den Grund für die Niederlage hatte Patrick Saulus schnell ausgemacht. Besonders lange musste der Coach vom FKB Emmerich auch nicht suchen, warum sein Team das Derby beim TV Goch letztendlich mit 66:82 doch recht deutlich verlor. „Wir haben zwischen der 35. und 38. Minute einen 14:0-Lauf kassiert, danach war das Spiel entschieden“, erklärte Saulus.

Diese kurzzeitige Schwächeperiode war vor allem deswegen besonders ärgerlich, weil beide Teams bis dahin absolut auf Augenhöhe agierten. „Hätten wir nicht diesen negativen Lauf gehabt, wäre es sicherlich bis zum Ende ganz spannend geblieben und vermutlich hätte es einen glücklichen Gewinner mit zwei oder drei Punkten Unterschied gegeben“, meinte der Emmericher Trainer.

Zunächst starteten die Hausherren besser, so dass sie nach dem ersten Viertel auch knapp mit 21:19 in Front lagen. Dies konnten sie dann bis zur 15. Minute auf 36:28 ausbauen. Dann wurden aber die Emmericher stärker. Bis zur Pause kämpften sie sich bis auf zwei Punkte zurück (41:43).

Komplett ausgeglichen war dann auch das dritte Viertel. Mit einem Rückstand von weiterhin zwei Zählern (52:54) gingen die Emmericher in den Schlussabschnitt. Dann konnten sie das Blatt zwischenzeitlich komplett drehen. Kurz vor Anbruch der 35. Spielminute lag die Saulus-Truppe mit 63:62 in Front.

Doch dann kamen die schlechten drei Minuten, die das Spiel entschieden. Einige unnötige Ballverluste und schwache Rebounds sorgten für den negativen Lauf, der auch durch zwei Auszeiten nicht zu stoppen war.

Zu diesem Zeitpunkt waren allerdings auch drei Akteure der Emmericher schon angeschlagen, so dass sie nur noch bedingt mitwirken konnten. Bei Kolja Geerling war eine alte Wunde aufgeplatzt. Peter Büns war durch einen Schlag unterhalb des Auges gehandicapt und Thomas Seelen wurde von einer Wadenverhärtung gestoppt.

 
 

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