Hülkenberg beschwert sich über null Grip

Emmerich..  Stillstand ist Rückschritt. Das gilt nirgendwo mehr als in der Formel 1. Denn spätestens beim zweiten freien Training zum Großen Preis von Spanien zeigte sich, dass die Konkurrenz, die alle Updates in die katalanische Hauptstadt mitbrachten, an Force India vorbeigezogen ist. Nico Hülkenberg als 17. und Sergio Perez als 18. waren nur noch schneller als die beiden hoffnungslos unterlegenen Manor-Marussias.

Kein Wunder, dass der Emmericher auch schon während der Session mehrmals über den Funk motzte: „Was sind wir langsam. Ich hab’ keinen Grip“. Zwar sei der Reifen auf den Longruns stabil, aber im Allgemeinen auf einem ganz schwachen Niveau angesiedelt. Etwas besser lief es für Hülkenberg immerhin in der Vormittagssession, als er die elftbeste Zeit auf dem Circuit de Catalunya hinlegte.

Unterdessen widerspricht der Emmericher ersten aufkommenden Gerüchten im Fahrerlager, dass er sich nach seinem starken Debüt im Porsche am vergangenen Wochenende auf die Langstreckenrennen konzentrieren will. „Es soll nicht der Eindruck entstehen, ich wäre mit dem Kopf schon weg und hätte mit der Formel 1 abgeschlossen“, sagt er im Interview mit Motorsport-Total. „Ich hoffe nach wie vor auf eine Karriere hier und arbeite daran, irgendwann um die Weltmeisterschaft mitzukämpfen.“

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