Den positiven Schwung mitnehmen

Foto: WAZ FotoPool / Gerd Hermann

Vrasselt..  Nach dem bescheidenen Start von Klaus Lindau als neuer Trainer der Bezirksliga-Mannschaft des SV Vrasselt zeigte die Formkurve seines Teams in der englischen Woche deutlich nach oben. Der unglücklichen Niederlage bei GW Lankern folgte ein verdienter Erfolg beim SV Hamminkeln.

„An diese Leistung wollen wir anknüpfen und den Schwung aus beiden Partien so lange wie möglich mitnehmen“, hofft Lindau, dass die zuletzt verunsicherte Mannschaft weiter an Stabilität erlangt und auch gegen den SV Krechting (Sonntag, 14.30 Uhr), der bekanntlich von Tobias Howein trainiert wird und die drittbeste Defensive der Bezirksliga stellt, punktet.

„Natürlich ist zu Hause ein Sieg das Ziel“, erklärt der Vrasselter Coach, „doch ich bin nicht vermessen und je nach Spielverlauf wäre auch ein Punkt in Ordnung“, möchte der Linienchef nicht übermütig werden, deutet aber deutlich darauf hin, „dass wir nach dem schwachen Remis gegen Erfgen noch einiges gut zu machen haben“.

Lazarett lichtet sich

Den Gegner, der auswärts bisher nur einen Zähler verbuchen konnte, hat Lindau einmal beobachten können und hatte insgesamt ein positives Bild. „Gegen Erfgen hat das Team mit wenigen Kontakten versucht, nach vorne zu spielen. Zudem besitzen sie viele groß gewachsene Spieler in ihren Reihen.“

Neben der sportlichen Situation entspannte sich auch der personelle Aderlass im Lager der Blau-Weißen. Zwar fallen mit Daniel Petry, Dennis Knoop, Eric Schulz und Sören Hoffmann weiterhin vier Akteure langzeitverletzt aus, immerhin konnten Luis Derksen und auch Martin Menting wieder mit dem Team trainieren und stellen eine Alternative dar. „Bei André Barth wird es auch von Einheit zu Einheit immer besser“, freut sich Lindau, der kurzfristig entscheidet, ob Barth sein Comeback gibt oder weiterhin Sandro Buscher das Tor hüten wird.

Zweieinhalb Wochen nach seinem Start am Stadion Dreikönige hat Lindau ein insgesamt positives Bild vom Team, fordert aber auch noch Zeit und Geduld. „Mit der Trainingsbeteiligung bin ich sehr zufrieden“, so Lindau. „Aber sowohl die Spieler als auch ich müssen sich noch ein wenig aneinander gewöhnen. Jeder hat seine eine eigenen Facetten und das braucht halt einfach seine Zeit.“

 
 

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