Austausch auf Augenhöhe

Peter Frymuth (re.) im Gespräch mit Heinz Lukkezen (li.) und Jürgen Klug, den beiden Vorsitzenden von Fortuna Millingen.
Peter Frymuth (re.) im Gespräch mit Heinz Lukkezen (li.) und Jürgen Klug, den beiden Vorsitzenden von Fortuna Millingen.
Foto: FUNKE Foto Services

Millingen..  Hohen Besuch durfte der SV Fortuna Millingen am Donnerstagabend begrüßen. Im Rahmen der Aktion „Vereinsdialog“ schaute sich Peter Frymuth, Präsident des Fußballverbandes Niederrhein und einer der Vizepräsidenten des DFB, die Anlage an der Bruchstraße an und unterhielt sich anschließend in einer Gesprächsrunde mit den Verantwortlichen des Sportvereins. „Das soll ein Austausch auf Augenhöhe zwischen Vereinen und Verband sein. Ich finde es sehr wichtig, auch direkt mit den Leuten an der Basis zu kommunizieren“, erklärt Frymuth.

Rundgang über die Anlage

„Ich stelle fest, dass hier mit sehr viel Leidenschaft und Herzblut gearbeitet wird“, meinte der FVN-Funktionär während eines Rundgangs über die 22 000 Quadratmeter große Millinger Anlage, die seit 1969 über die Jahrzehnte sukzessive erweitert wurde, unter anderem mit dem Ausbau des Vereinsheims, neuen Spiel- und Trainingsflächen sowie dem 2007 eröffneten DFB-Minispielfeld. „Sie sind einer der wenigen Vereine, die dieses Feld auf dem Vereinsgelände haben, sonst befindet es sich zumeist an Schulen“, stellte Frymuth fest. „Bis heute wird dieses Feld sehr gut angenommen und wir sind von Zerstörung weitestgehend verschont geblieben“, erläuterte Jürgen Klug, 2. Vorsitzender der Fortuna, der über das Areal führte und den Gästen des Weiteren Investitionen wie beispielsweise neue Kabinen und Türen, die Photovoltaikanlage oder auch die Schuhwaschanlage zeigte. „Und Sie sind wahrscheinlich der einzige Verein, der auch noch eine eigene Haltestelle bekommen wird“, schmunzelte der FVN-Präsident, als gerade mal wieder ein Zug an der Anlage vorbeirauschte.

Begleitet wurde Frymuth von Robert Baues (Sportschule Duisburg-Wedau) sowie Masterplan-Koordinator Christian Hohl. Ebenfalls waren Peter Koch und Dominik Hoffmann, Vorsitzender und Geschäftsführer des Fußballkreises 11, nach Millingen gekommen und beteiligten sich im Clubheim zusammen mit den Vorstandsmitgliedern der Fortuna am anschließenden intensiven Gedankenaustausch über die verschiedensten Themen, die den Verein bewegen. „Ich finde diesen Vereinsdialog wirklich gut. In den 40 Jahren, die ich in Millingen als Funktionär tätig bin, hatte uns vorher noch niemand vom Verband besucht“, freute sich Fortuna-Vorsitzender Heinz Lukkezen über die erfolgreiche Bewerbung an dieser Aktion.

Im Gebiet des Fußballverbandes Niederrhein war der Abend in Millingen der dritte Vereinsdialog, zuvor hatte die Delegation beim TuS Bösinghoven und bei den Sportfreunden Wyler-Zyfflich vorbeigeschaut. Insgesamt sind 36 solcher Besuche bis Ende 2016 geplant. „Wann immer es möglich ist, werde ich auch selbst daran teilnehmen“, sagt Frymuth.

 
 

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