Wichtiges Ehrentor lässt hoffen

Verloren, aber der NRW-Titel ist noch in Reichweite: Die Eishockey-Junioren des EV Duisburg waren gegen Neuss von der Rolle, können Rang eins aber noch erreichen.

Junioren; NRW-Liga-Meisterrunde:

EV Duisburg –
Neusser EV 1:6

Drittel: 0:4, 0:2, 1:0
Tor: Niklas Lotze.

Mit einem weiteren Sieg im Spitzenduell mit Neuss hätten sich die EVD-Junioren vorzeitig die NRW-Meisterschaft sichern können – doch daraus wurde nichts. Das Team war völlig von der Rolle und lag bereits nach eineinhalb Minuten mit 0:2 hinten. Das schien die Verunsicherung der Duisburger Mannschaft zu steigern, die nach 20 Minuten schon vorentscheidend mit 0:4 ins Hintertreffen geraten war. Möglicherweise entscheidend war der vermeintliche Ehrentreffer von Niklas Lotze in der 55. Minute. Nach dem 8:2-Sieg im Hinspiel geht so der direkte Vergleich an den EVD, der mit einem Sieg im abschließenden Spiel am Sonntag beim EHC Troisdorf doch noch die Meisterschaft feiern kann.

Schüler; Landesliga:

EV Duisburg –
Dinslakener Kobras 5:1

Drittel: 0:1, 2:0, 3:0
Tore: Ares Avgerinos (2), Natascha Mensch, Pia Clauberg, Giovanni Steeger.

Eine ordentliche Leistung boten die EVD-Schüler beim Heimsieg gegen Dinslaken. Allerdings fanden die Jungfüchse zunächst schwer in die Partie. Denn in der sechsten Minute gingen die Kobras zunächst in Führung. Danach lief es für die Duisburger besser, die zudem von den Dinslakener Undiszipliniertheiten profitierten und so einige Male in Überzahl spielen konnten. Ab der 36. Minute drehte der EVD das Spiel zu seinen Gunsten.

EV Duisburg –
EC Bergisch Land 2:11

Drittel: 2:4, 0:5, 0:2
Tore: Jonathan Galke, Giovanni Steeger.

Gegen den souveränen Tabellenführer aus Solingen musste der EVD eine deutliche Niederlage einstecken. Schon nach knapp 15 Minuten lag der EVD mit 0:4 hinten. „Wir sind dann aber noch vor der Pause durch zwei Treffer zurückgekommen“, so Trainer Dirk Schmitz. Danach jedoch lief nichts mehr. „Man muss anerkennen, dass Solingen sehr gut Eishockey gespielt hat und wir sehr schlecht waren. Das war eine ganz schwache Leistung, weil wir die einfachen Dinge, über die wir schon oft gesprochen haben, falsch gemacht haben. Eine so deutliche Niederlage war völlig unnötig.“

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