VfL Rheinhausen will den Kreispokal

Mit einem 5:1-Sieg beim Nachbarn OSC begann die Kreispokal-Saison für den VfL Rheinhausen – mit einem Final-Erfolg gegen Schwafheim soll sie enden.
Mit einem 5:1-Sieg beim Nachbarn OSC begann die Kreispokal-Saison für den VfL Rheinhausen – mit einem Final-Erfolg gegen Schwafheim soll sie enden.
Foto: Lars Heidrich
Rheinhauser A-Ligist trifft im Finale in Asberg auf Bezirksligist SV Schwafheim. Trainer Hoppe fühlt sich in der Außenseiterrolle wohl.

Duisburg..  Im Finale um den Moerser Kurt-Blömer-Kreispokal stehen sich am Donnerstag um 17 Uhr der Fußball-Bezirksligist SV Schwafheim und A-Ligist VfL Rheinhausen auf der Platzanlage des TV Asberg gegenüber. Im Spiel um den dritten Platz um 12 Uhr geht es zwischen den Landesligisten GSV Moers und VfL Repelen darum, wer neben den beiden Finalteilnehmern noch in den Niederrheinpokal der kommenden Saison einzieht. Um 14.30 Uhr treffen im Endspiel der Frauen noch die Teams des SV Budberg II und der SpVgg Rheurdt-Schaephuysen aufeinander.

„Das ist ein Highlight für die Jungs“, sagt Schwafheims Trainer Thorsten Schikofsky mit Blick auf das Pokalfinale. Nach der 0:1-Niederlage gegen den FC Rumeln-Kaldenhausen 2014 ist es bereits die zweite Finalteilnahme in Folge für den SVS. „Das Hauptaugenmerk lag darauf, in den Niederrheinpokal einzuziehen. Aber jetzt wollen wir auch den Pokal gewinnen“, so Schikofsky, der klarstellt: „Vergangenes Jahr haben wir den Pokal ein bisschen abgeschenkt, weil wir morgens vor dem Spiel erst von Mallorca zurückkamen. Noch einmal werden wir das Finale aber nicht abschenken.“

„Die Jungs sind heiß“

Auch auf Rheinhauser Seite ist die Vorfreude groß. „Wir freuen uns, die Jungs sind heiß“, berichtet Trainer Michael Hoppe. Auch weil es vergangene Saison ausgerechnet die Schwafheimer waren, die im Schlussspurt vor dem VfL landeten und in die Bezirksliga aufstiegen, ist die Hoppe-Elf besonders motiviert. „Wir sind zwar Außenseiter, aber fühlen uns in der Rolle wohl und werden uns den Allerwertesten aufreißen“, so Hoppe, der nach aktuellem Stand einzig Yannic Werner ersetzen muss.

Im Duell der beiden Landesligisten im Spiel um den letzten Startplatz im Niederrheinpokal ist sicherlich Repelen der Favorit. Dennoch hofft natürlich der GSV Moers, der von Hrvoje Vlaovic, dem früheren Stürmer des DSV 1900, trainiert wird, auf eine Überraschung.

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