St. Pauli macht bei Aktion der Bild-Zeitung nicht mit

Die Fans stehen zu 100 Prozent hinter ihrem MSV Duisburg.
Die Fans stehen zu 100 Prozent hinter ihrem MSV Duisburg.
Foto: Funke Foto Services
Mit einem Trikotlogo wollen die Profiklubs der 1. und 2. Bundesliga für eine Flüchtlingsaktion der Bild-Zeitung werben. Der FC St. Pauli weigert sich.

Duisburg. FC ST. PAULI: Am kommenden Spieltag sollen ursprünglich alle 36 Profiklubs mit einem speziellen Trikotlogo für eine Flüchtlingsaktion der Bild-Zeitung werben. Die Kiezkicker machen bei dieser Aktion nicht mit und werden in ihrem normalen Dress auflaufen. Begründung: Man sieht keine Notwendigkeit, an der freiwilligen Aktion teilzunehmen. Geschäftsführer Andreas Rettig erklärte gegenüber Spiegel Online: „Wir leisten ganz praktische und direkte Hilfe dort, wo sie gebraucht wird.“

RB LEIPZIG: Angreifer Yussuf Poulsen, der seit 2013 für die Rasenballer aufläuft, verlängerte sein Arbeitspapier bei den Messestädtern vorzeitig bis Juni 2019. RB-Trainer Ralf Rangnick glücklich: „Sein Potenzial ist noch lange nicht ausgeschöpft und es ist schön, dass er seine nächsten Entwicklungsschritte gemeinsam mit uns machen möchte.“

EINTRACHT BRAUNSCHWEIG: Volle Hütte: Die Niedersachsen spielen am kommenden Sonntag vor ausverkauftem Haus im Nordduell gegen den FC St. Pauli. Die Blau-Gelben legten zuletzt eine Serie von drei Siegen in Folge hin. Die Kiez-Kicker reisen nach dem 2:0 über Duisburg als Tabellendritter an.

UNION BERLIN: Stürmer Sören Brandy kehrte nach seiner Oberschenkelprellung ins Training der Eisernen zurück. Ebenfalls wieder fit: Verteidiger Benjamin Kessel, den zuletzt Knöchelprobleme plagten.

KARLSRUHER SC: Die Badener freuen sich im Rahmen der Winter-Vorbereitung auf den amtierenden Deutschen Meister FC Bayern München. Pep Guardiola & Co. werden am Samstag, 16. Januar, im Wildpark Station machen. Die Begegnung ist als eine Art „Gegenleistung“ des FC Bayern zu verstehen, nachdem die Karlsruher ihren ehemaligen U-19-Trainer Tim Walter Richtung München ziehen ließen.

SC PADERBORN: Stammkeeper Lukas Kruse musste wegen Schmerzen an der Achillessehne die weiße Flagge hissen. Sollte Kruse auch am Wochenende ausfallen, würde Daniel Heuer-Fernandez zwischen die Pfosten rücken. Wieder Fahrt aufgenommen haben die zuletzt angeschlagenen Feldspieler Michael Heinloth und Marvin Bakalorz. Das Duo nahm an einer taktischen Trainingseinheit teil und verspürte keine Probleme. Unterdessen ließ Linksverteidiger Thomas Bertels seine verheilte Wunde an der Achillessehne, die ihn seit Januar geplagt hatte, von einem Spezialisten in Hamburg untersuchen. Bertels kann mittlerweile beschwerdefrei trainieren.

ARMINIA BIELEFELD: Christian Müller, der in der vergangenen Woche mit Florian Dick zusammengerasselt war und wegen Kopfschmerzen ins Krankenhaus eingeliefert wurde, konnte das Hospital mittlerweile verlassen und besuchte seine Arminen-Teamkollegen beim Training. Wann Müller wieder komplett zur Verfügung steht, ist allerdings noch offen.

Duisburgs James Holland kassiert vier Mal Gelb in Folge 

GEFAHR: Duisburgs Mittelfeldspieler James Holland hat sich in vier aufeinander folgenden Begegnungen jeweils eine Gelbe Karte eingehandelt. Bei der nächsten Verwarnung muss der Australier ein Spiel zuschauen.

GEWINNER: Die Sportredaktion verlost in Zusammenarbeit mit Hermes, dem Premium-Sponsor der Fußball-Bundesliga, zweimal zwei Eintrittskarten zum Heimspiel des MSV Duisburg gegen den FSV Frankfurt am kommenden Sonntag. Die richtige Antwort auf die Quizfrage, welcher Schiedsrichter das Phantomtor von Christian Tiffert beim 5:0-Sieg der Zebras gegen die Hessen aus dem Jahr 2010 gab, lautete Marco Fritz. Das wussten unter anderem Jörg Krieger und Oliver Kohn, die nun am Sonntag ab 13.30 Uhr live dabei sind.

SPIONE: Der frühere Bundesliga-Torjäger Olaf Marschall sah am Montagabend am Millerntor die 0:2-Niederlage der Zebras. Der frühere Lauterer ist nun für den FSV Frankfurt als Spielbeobachter tätig und nahm somit die Zebras als nächsten FSV-Gegner unter der Lupe. Mit zwei Herzen in der Brust schaute Spielerberater Marcus Marin zu: Er stürmte früher für beide Klubs.

MSV spielt gegen Fortuna Düsseldorf an einem Freitag 

LAZARETT: Aufgrund der Länderspielpause kann MSV-Trainer Gino Lettieri die personellen Probleme etwas gelassener sehen, schön ist die Situation für den 48-Jährigen aber trotzdem nicht. Am Mittwoch musste Martin Dausch mit dem Training aussetzen. Der Mittelfeldspieler erhielt aufgrund von Rückenbeschwerden eine Injektion. Zlatko Janjic plagt sich noch immer mit seiner Wadenprellung herum. „Es wird nicht besser“, klagte der Mittelfeldspieler am Mittwoch. Außerdem nahmen Enis Hajri und Thomas Bröker ebenfalls nicht am Mannschaftstraining teil.

DEBÜT: Neuzugang Lashva Dvali kommt nun doch schon am Samstag beim Testspiel bei Standard Lüttich (15 Uhr, unter Ausschluss der Öffentlichkeit) zum Einsatz. Der georgische Verband nominierte den Abwehrspieler, der bereits drei A-Länderspiele – darunter gegen Deutschland und Polen – absolviert hat, diesmal nur für die U-21-Nationalmannschaft. Am Donnerstag spielt das Team in Kroatien. Am Freitagabend erwarten die Duisburger den 20-Jährigen zurück. Wäre Dvali für die A-Nationalmannschaft nominiert gewesen, hätte er gegen Schottland und am Montag in Irland spielen müssen.

TERMINE: Die Deutsche Fußball-Liga hat die Spieltage 10 bis 17 terminiert. Der MSV Duisburg hat dabei ein Montagsspiel (gegen Paderborn) erwischt. Das Derby bei Fortuna Düsseldorf steigt an einem Freitagabend. 10. Spieltag: MSV Duisburg – SC Paderborn 07 (Montag, 5. Oktober, 20.15 Uhr), 11. Spieltag: 1. FC Heidenheim – MSV (Sonntag, 18. Oktober, 13.30 Uhr), 12. Spieltag: MSV – 1. FC Nürnberg (Samstag, 24. Oktober, 13 Uhr), 13. Spieltag: TSV 1860 München – MSV (Sonntag, 1. November, 13.30 Uhr), 14. Spieltag: MSV Duisburg – SC Freiburg (Samstag, 7. November, 13 Uhr), 15. Spieltag: Fortuna Düsseldorf – MSV (Freitag, 20. November, 18.30 Uhr), 16. Spieltag: MSV – SV Sandhausen (Sonntag, 29. November, 13.30 Uhr), 17. Spieltag: RB Leipzig – MSV (Sonntag, 6. Dezember, 13.30 Uhr).

Sören Brandy sitzt als erster 2. Liga-Spieler Gelb-Sperre ab 

UNION BERLIN: Die „Eisernen“ stellten gleich zwei Saisonrekorde auf. Mit Sören Brandy kommt der erste gelbgesperrte Spieler der laufenden Serie aus Berlin. Fünf Spiele, fünf Karten: Brandy geht offenbar dahin, wo es wehtut. Rekord Nummer zwei: Coach Norbert Düwel, dem laut Recherchen der Berliner Zeitung sein rauer Umgangston und Fäkalsprache neben sportlicher Stagnation zum Verhängnis wurden, musste als erster Kaderleiter in der 2. Liga seinen Hut nehmen. Sascha Lewandowski, ehemals Trainer von Bayer 04 Leverkusen und ausgewiesener Jugendfachmann, tritt die Nachfolge an.

RB LEIPZIG: Mit Verteidiger Marcel Halstenberg, der vom Ligakonkurrenten FC St. Pauli losgeeist wurde, wollen die Rasenballer den Konkurrenzkampf in der Defensive erhöhen. Leipzigs Trainer Ralf Rangnick: „Marcel hat zuletzt Top-Leistungen gezeigt und passt mit seiner aggressiven Spielweise sehr gut zu uns.“ Halstenberg wurde mit einem Vier-Jahres-Vertrag versorgt. Auf der Seite der Spielerabgänge wurde Dmitrii Skopintcev notiert. Der 19-Jährige kam vor wenigen Wochen aus St. Petersburg in die Messestadt. Er spielt künftig für den Schwesterklub RB Salzburg in Österreich und bekam passenderweise auch einen Kontrakt bis 2019.

TSV 1860 MÜNCHEN: Die Löwen haben Ilie Sanchez für ein Jahr an den spanischen Zweitligisten FC Elche ausgeliehen. Nach der Verpflichtung von Michael Liendl (Fortuna Düsseldorf) und Stefan Mugosa (1. FC Kaiserslautern) waren die Sechziger auch an Bard Finne vom 1. FC Köln interessiert. Der 20-jährige Offensivmann lehnte einen Wechsel zu den abstiegsbedrohten Löwen allerdings ab.

EINTRACHT BRAUNSCHWEIG: Thorsten Oehrl, Offensivmann der Niedersachsen, wechselte kurz vor Ende der Transferfrist zum Drittligisten SV Wehen Wiesbaden. Der 29-Jährige hatte in letzter Zeit oft Verletzungsprobleme und konnte sich somit keinen Stammplatz bei den Braunschweigern ergattern.

FC ST. PAULI: Die Hamburger haben Fabrice-Jean Picault vom tschechichen Erstligisten Sparta Prag verpflichtet. Der Angreifer besitzt die Staatsbürgerschaft von Haiti und den Vereinigten Staaten. Picault erhielt einen Vertrag bis Sommer 2016, gilt als schneller und geradliniger Außenstürmer.

1. FC HEIDENHEIM: FC-Spieler Ben Halloran wurde für die beiden WM-Qualifikationsspiele der australischen Nationalelf gegen Bangladesch (Donnerstag in Perth) und fünf Tage später gegen Tadschikistan (in Duschanbe) nominiert. Halloran hat bisher sechs Länderspiele für die Socceroos absolviert.

ARMINIA BIELEFELD: Mit Amin Affane haben die Ostwestfalen auf dem Transfersektor nachgelegt. Der 21-jährige Schwede stand zuletzt beim VfL Wolfsburg unter Vertrag. Offensivkraft Affane unterschrieb bei den Arminen einen Vertrag bis zum 30. Juni 2017.

Der MSV Duisburg kann mit dem FC Schalke 04 gleichziehen 

GEWINNSPIEL: Am Samstag steht das DFB-Pokal-Spiel gegen Schalke 04 im Fokus, aber in der nächsten Woche kehrt der Liga-Alltag wieder ein. Am Sonntag, 16. August, spielt der MSV um 13.30 Uhr gegen Arminia Bielefeld. In Zusammenarbeit mit Hermes, dem Premiumpartner der Bundesliga, verlost die WAZ-Sportredaktion zweimal Sitzplatzkarten für das Spiel gegen den Mitaufsteiger. Wer dabei sein will, muss eine Frage richtig beantworten und eine Portion Glück haben. Wer schoss das letzte Zweitliga-Tor des MSV Duisburg gegen Arminia Bielefeld? A) Zlatko Janjic, B) Michael Zeyer, C) Srdjan Baljak. Schicken Sie die möglichst richtige Antwort bis Dienstag, 11. August, 14 Uhr, per E-Mail an sport.duisburg@waz.de oder per Fax an 0203/9926 3183. Unter allen richtigen Einsendungen entscheidet das Los. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

ANREISE: Die Schauinslandreisen-Arena ist heute ausverkauft. Der MSV bittet die Fans, frühzeitig anzureisen und verstärkt den öffentlichen Nahverkehr zu nutzen. Die Eintrittskarten gelten am Spieltag für alle Verkehrsmittel des VRR und der DVG. Der MSV öffnet der MSV die Eingänge der Arena bereits um 12.30 Uhr, also drei Stunden vor dem Anpfiff. Der VIP-Bereich öffnet um 13.30 Uhr. Rund um die Arena stehen nur 1500 Parkplätze zur Verfügung.

STATISTIK: In der Bundesliga. 2. Bundesliga und im DFB-Pokal traf der MSV in 65 Spielen auf den FC Schalke 04 und gewann 23 Partien, 15-mal gab es ein Remis und es setzte 24 Niederlagen. Im eigenen Stadion ist die MSV-Bilanz positiv: 17 Siege, sieben Unentschieden und acht Niederlagen. Im DFB-Pokal trafen beide Mannschaften erst zweimal aufeinander. Am 19. Februar 1966 siegte der MSV an der Wedau 6:0. Die Tore erzielten Heinz van Haaren (2), „Pille“ Gecks, Carl-Heinz Rühl, Hartmut Heidemann und Werner „Eia“ Krämer. Frischer in Erinnerung ist das DFB-Pokal-Finale in Berlin am 21. Mai 2011 in Berlin, das die Königsblauen 5:0 gewannen. Klaas Jan Huntelaar (2), Julian Draxler, Benedikt Höwedes und Jurado erzielten die Tore. Das letzte Spiel beider Mannschaften war das Benefizspiel zugunsten der Opfer der Loveparade-Tragödie am 26. Juli 2011. Der MSV gewann 2:1. Daniel Brosinski und Bruno Soares erzielten die Duisburger Tore.

TRIKOTS: Beim Pokalfinale in Berlin spielte Schalke im damaligen brombeerfarbenen Ausweichtrikot. Diesmal ist das Jersey nicht so spektakulär: Die Knappen spielen am Samstag in grün-schwarz..

TICKETS: Das Match ist ausverkauft. Im Internet waren dennoch gestern noch Tickets im Umlauf – zum Beispiel bei Ebay. Der Ticket-Verkäufer Viagogo bot Business-Karten an. Zum Preis von 234 Euro pro Stück.

Duisport ist neuer Hauptsponsor der MSV-Jugend 

SPONSOR: Duisport steigt für die kommenden beiden Spielzeiten als Hauptsponsor der MSV-Jugend ein. Der Schriftzug der Managementgesellschaft des Duisburger Hafens ziert die Trikots der Bundesliga-Mannschaften der U 19 und der U 17. „Als international ausgerichtete Unternehmensgruppe mit Sitz in Duisburg fühlen wir uns den Menschen in der Region verbunden. Talentförderung ist für uns ein wichtiger Schwerpunkt, denn sie bildet die Basis für die Führungskräfte von morgen – sowohl im Sport als auch in unserem Hauptgeschäft Logistik“, so Erich Staake, Vorstandsvorsitzender der Duisburger Hafen AG.

SCHIEDSRICHTER: Florian Meyer aus Burgdorf leitet die Partie der Zebras am Samstag beim VfL Bochum. Als Assistenten sind Guido Kleve (Köln) und Tim Skorczyk (Salzgitter) im Einsatz. Als vierter Offizieller fungiert Christof Günsch (Salzgitter).

STATISTIK: In den beiden Bundesligen und im DFB-Pokal trafen der VfL Bochum und der MSV Duisburg bislang 46 mal aufeinander. Der VfL liegt in der Statistik vorne. Die Bochumer gewannen 17 Partien, es gab 16 Unentschieden und 13 MSV-Siege. Auch die Duisburger Auswärtsbilanz ist negativ: Der MSV verbuchte fünf Siege, sieben Unentschieden und elf Niederlagen. Zuletzt trafen beide Mannschaften in der 2. Liga am 22.Februar 2013 in Bochum aufeinander. Beim 2:2 rettete der heutige Bochumer Timo Perthel in der 89. Minute dem MSV einen Punkt. Maurice Exslager hatte die Zebras mit 1:0 in Führung gebracht. Der derzeit verletzte MSV-Spieler Kevin Scheidhauer spielte damals noch beim VfL.

NEUER KLUB: Timo Achenbach, der als Gastspieler Teile der Sommervorbereitung des MSV bestritten hat, hat einen Verein gefunden. Der Verteidiger, der in der letzten Saison beim Zweitligisten SV Sandhausen am Ball war, hat sich dem Oberligisten KFC Uerdingen angeschlossen.

TICKETS: Für das Auswärtsspiel beim Karlsruher SC (Samstag, 22. August) sind im Fanshop in der Arena Karten erhältlich. Sitzplatzkarten kosten 16 und 33 Euro, Stehplatzkarten zwölf (ermäßigt acht) Euro. Der Vorverkauf endet am Mittwoch, 19. August, 12 Uhr.

An der Westender Straße wird altes Kabinengebäude abgerissen 

ABRISS: Ein Stück MSV-Geschichte fällt gerade den Baggern zum Opfer. An der Westender Straße haben die Abrissarbeiten des alten Kabinentraktes begonnen. Dort soll ein neues Trainingszentrum für den Nachwuchsbereich entstehen. Bis in die 90er-Jahre war das Gebäude die einzige Unterkunft der MSV-Profis. Dort zogen sich MSV-Legenden wie Bernard Dietz, Detlef Pirsig oder Kurt Jara oder auch internationale Stars wie Igor Schalimow um. Von Ex-Trainer Friedhelm Funkel ist folgender Eindruck seines ersten Arbeitstages in Meiderich, als er den damals schon in die Jahre gekommenen Bau erblickte, übermittelt: „Hier bleibe ich nicht lange.“ Am Ende wurden es dann doch vier Jahre.

GASTSPIELER: Derzeit spielt der Schweizer Gianluca Hossmann bei den Zebras vor. Der 24-Jährige war zuletzt für die Grasshopper Zürich am Ball, ist seit dem Saisonende allerdings vereinslos. Hossmann ist vielseitig einsetzbar, vornehmlich aber – und deshalb für den MSV interessant – auf der Außenverteidiger-Position aktiv. Eine kurzfristige Verpflichtung ist allerdings kein Thema. Dazu müssten Sascha Dum oder Matthias Kühne erst neue Arbeitgeber finden.

VERTAN: Pünktlich zum Saisonstart sind diverse Bundesliga-Sonderhefte erschienen. Sie dienen den Fans über den gesamten Saisonverlauf als wertvolles Nachschlagewert. Beim Sonderheft der „Sport-Bild“ müssen sie indes auf der Duisburger Seite einen Namen streichen: Als Geschäftsführer ist dort Roland Kentsch aufgeführt.

UNTERSTÜTZUNG: Der MSV kann am Samstag im Derby beim VfL Bochum auf die Unterstützung seiner Fans bauen. Rund 3500 Zebra-Fans werden die Mannschaft von Trainer Gino Lettieri in Bochum unterstützen.

Heinrich Schmidtgal verlässt MSV-Gegner Fortuna Düsseldorf 

1. FC KAISERSLAUTERN: Die Roten Teufel haben den Vertrag von Offensivspieler Manfred Osei Kwadwo vorzeitig bis zum 30. Juni 2017 verlängert. Neu auf den Betzenberg kommt Bayern-Mittelfeldspieler Lukas Görtler. Der 21-Jährige kam in 27 Regionalliga-Partien zum Einsatz und erzielte elf Treffer. Sein Vertrag gilt bis Sommer 2018.

FORTUNA DÜSSELDORF: Heinrich Schmidtgal verlässt die Landeshauptstädter. Der 29-Jährige spielt künftig für den FSV Frankfurt, wo er einen Zweijahres-Vertrag unterzeichnete. Der griechische Angreifer Giannis Gianniotas, zuletzt an Asteras Tripolis ausgeliehen, wechselt für rund 500 000 Euro zu Olympiakos Piräus.

GREUTHER FÜRTH: Pech für Stephan Schröck. Der Wirbelwind hat sich beim Länderspiel seines Heimatlands Philippinen gegen den Bahrain (2:1) einen Innenbandriss im Knie zugezogen. Ausfallzeit: Rund sechs Wochen.

1. FC NÜRNBERG: Wegen Ausschreitungen seiner Fans beim Spiel in Kaiserslautern ist der Club vom DFB-Sportgericht zu 20 000 Euro Geldstrafe verdonnert worden.

Ex-Duisburger Azzouzi wird Manager bei Fortuna Düsseldorf 

SPVGG GREUTHER FÜRTH: Das Tauziehen ist beendet. Stefan Ruthenbeck, der noch beim Zweitliga-Absteiger VfR Aalen unter Vertrag stand, betreut ab dem 1. Juli offiziell die Kleeblätter. Schriftlich vereinbart wurde mit der VfR-Chefetage, dass der 43-Jährige bereits einige Tage vorher in Fürth beginnen darf. Somit steht Ruthenbeck am 22. Juni erstmals auf dem Fürther Trainingsplatz. Unterdessen hat Aalen den frei gewordenen Ruthenbeck-Posten neu besetzt: Der Ex-Rostocker Peter Vollmann ist der neue Mann an der VfR-Seitenlinie.

KARLSRUHER SC: Der Vorjahres-Dritte hat auf dem Transfermarkt zugeschlagen. Vom Liga-Konkurrenten Fortuna Düsseldorf angelten sich die Fächerstädter Stürmer Erwin Hoffer. Der 28-Jährige erhält in Karlsruhe einen Zwei-Jahres-Vertrag.

FORTUNA DÜSSELDORF: Rachid Azzouzi, der seine Profikarriere einst beim MSV Duisburg startete, hat den Managerposten bei den Landeshauptstädtern übernommen. Bis Winter 2014 arbeitete der ehemalige Nationalspieler Marokkos in gleicher Funktion beim FC St. Pauli, musste dann aber vorzeitig gehen. Mit Fabian Holthaus (20/VfL Bochum) haben die Fortunen einen neuen Linksverteidiger an Land gezogen. Sein Kontrakt gilt bis zum 30. Juni 2018.

1. FC HEIDENHEIM: Nach den Verpflichtungen von Knipser Daniel Frahn (RB Leipzig) und Abwehrroutinier Arne Feick (VfR Aalen) hat der Vorjahresaufsteiger den Vertrag mit Eigengewächs Maurizio Scioscia um eine Saison verlängert. Der 23-Jährige kann auf den Außenbahnen eingesetzt werden und soll „einen weiteren Sprung nach oben machen“, wie Heidenheims Geschäftsführer Holger Sanwald anmerkte. Am 17. Juni bittet Coach Frank Schmidt zum ersten Training. Die Vorfreude der Anhänger auf die zweite Zweitligasaison ist spürbar. Bisher wurden 3000 Dauerkarten verkauft.

ARMINIA BIELEFELD: Mit Daniel Davari, der zuletzt bei Grasshoppers Zürich unter Vertrag stand, hat der Aufsteiger einen neuen Keeper verpflichtet. Zuvor hatte die Arminia bereits Torwart Wolfgang Hesl (Greuther Fürth) unter Vertrag genommen. Die bisherige Nummer eins Alexander Schwolow verließ die Alm Richtung Freiburg.

Beim MSV Duisburg gibt's ab dem 1. Juni Dauerkarten 

DAUERKARTEN: Am Montag, 1. Juni, startet der MSV Duisburg den Dauerkartenverkauf für die kommende Saison. Unter dem Motto „Zebras in der Zwo“ gibt es 17 Heimspiele zum Preis von 14 Partien. Das Dauerticket kostet etwas mehr als in der letzten Saison. „Wir haben die Preise moderat erhöht, gehören aber nach der Rückkehr in der 2. Bundesliga mit der Preisstruktur zu den Vereinen, die wissen, wo sie herkommen – und wer sie unterstützt“, so Geschäftsführer Peter Mohnhaupt.

Die 6675 Dauerkarteninhaber aus der gerade beendeten Saison haben bis zum 30. Juni Zeit, ihren angestammten Platz zu buchen. Alle übrigen Plätze gehen schon am 1. Juni in den freien Verkauf. Dauerkarten berechtigen unter anderem zur Anreise mit öffentlichen Nahverkehrsmitteln, ermöglichen Vorkaufsrechte für Pokal- und Relegationsspiele, und berechtigen zum freien Eintritt der Spiele der U 23 und aller weiteren Jugendmannschaften. Über den Termin für den Verkauf der Einzeltickets für die Hinrundenspiele wird der MSV später informieren. Tageskarten werden je nach Kategorie einen bis zwei Euro teurer.

DER BART IST AB: MSV-Toptorjäger Zlatko Janjic ließ sich bei der Aufstiegsfeier am Sonntag auf dem Burgplatz vor dem Rathaus seinen mittlerweile stattlich angewachsenen Bart abrasieren – zugunsten des Projektes „Helft Katarina“ von MSV-Spieler Branimir Bajic. „Baja“ hilft mit diesem Projekt einem elfjährigen Mädchen, das an Krebs erkrankt ist. Der Höchstbietende – Rolf Wolsink-Malms aus Herne bot 500 Euro – durfte mit Hilfe von Coffeur Andrea Messina von der „Capelli Connection“ den Bart rasieren. „Ich habe mich gerne zur Verfügung gestellt für diese Aktion und bin froh, mit diesem kleinen Opfer zu helfen“, strahlte Janjic nach getaner Arbeit. Auch der Initiator der Stiftung ist stolz auf die Unterstützung. „Es ist einfach unglaublich, wie sehr die Menschen hier Katarina helfen wollen“, so Bajic.

Stanislav Iljutcenko steht vor Wechsel zum MSV Duisburg 

VFL OSNABRÜCK: Mit viel Beifall wurde Torjäger Stanislav Iljutcenko beim Saisonkehraus gegen den Halleschen FC (2:0) von den lila-weißen Anhängern verabschiedet. Der 24-jährige Stürmer steht laut Informationen der Neuen Osnabrücker Zeitung vor einem Wechsel zu Zweitliga-Aufsteiger MSV Duisburg. In der abgelaufenen Saison hat es Iljutcenko auf 13 Tore und neun Vorlagen für Osnabrück gebracht.

PREUSSEN MÜNSTER: Die Westfalen haben Regionalliga-Torjäger Jesse Weißenfels von den Sportfreunden Lotte verpflichtet. Der 23-Jährige unterzeichnete für zwei Spielzeiten. Im Verbandspokal hatte Weißenfels bei den Preußen bleibenden Eindruck hinterlassen. Er erzielte beim 1:0-Erfolg das entscheidende Tor für Lotte.

SV WEHEN WIESBADEN: Die Hessen haben Michael Vitzthum vom Zweitligisten 1. FC Heidenheim unter Vertrag genommen. Der 22-jährige Linksverteidiger unterschrieb einen Zwei-Jahres-Kontrakt. Im Gegenzug verliert der SVWW mit José Pierre Vunguidica und Tobias Jänicke zwei Offensiveckpfeiler. Vunguidica: „Ich spiele künftig in der 2. Liga – allerdings nicht für den MSV Duisburg.“

JAHN REGENSBURG: Offensivspieler Aias Aosman verlässt den Drittliga-Absteiger und wechselt zu einem Bundesligisten. In den nächsten Tagen soll der Vertrag unterschrieben werden. Als Favorit auf die Verpflichtung des Deutsch-Syrers gilt der FSV Mainz 05.

HANSA ROSTOCK: Bei den Ostseestädtern steht ein Riesenumbruch an. Die Leihgaben Mikko Sumusalo (RB Leipzig) und Oliver Hüsing (SV Werder Bremen) kehren zu ihren Stammklubs zurück. Außerdem packten Keeper Fabian Künnemann, Julian Jakobs, Shervin Radjabali-Fardi, Jovan Vidovic, Sascha Schünemann, Manfred Starke, Nico Matern, Halil Savran und Spielführer Kapitän Denis-Danso Weidlich ihre Sachen.

HALLESCHER FC: Das Kapitel von Torwart-Leihgabe Niklas Lomb ist beendet. Der von Bayer 04 Leverkusen ausgeliehene Schlussmann befindet sich aktuell auf Vereinssuche. „Der HFC war immer mein erster Ansprechpartner, aber wir konnten leider keine Einigung erzielen. Wir haben aneinander vorbeigesprochen“, erklärte Lomb gegenüber der Mitteldeutschen Zeitung. Für den 21-Jährigen soll es Anfragen aus der 2. und 3. Liga geben.

ROT-WEISS ERFURT: Neben Kevin Möhwald, der sein Glück künftig beim 1. FC Nürnberg in der 2. Liga versucht, wurden beim letzten Saisonspiel gegen Unterhaching (1:0) Steve Gohouri, Rafael Czichos, Simon Brandstetter, Andreas Wiegel, Federico Palacios-Martinez, Haris Bukva und Leon Packheiser offiziell verabschiedet.

CHEMNITZER FC: Die Himmelblauen haben den 23-jährigen Kevin Kunz (Großaspach) als neuen Torwart für den scheidenden Philipp Pentke verpflichtet.

MSV setzt in der nächsten Saison aufs gleiche Torhüter-Trio 

TORHÜTER: MSV-Sportdirektor Ivica Grlic erteilte den Spekulationen, dass er einen weiteren Torwart verpflichten werde, um den Druck auf die aktuelle Nummer eins, Michael Ratajczak, zu erhöhen, eine klare Absage. „Wir gehen mit dem aktuellen Trio in die neue Saison“, so der 39-Jährige. Somit wird sich an der Hierarchie zwischen den Pfosten nichts ändern – abgesehen davon, dass Trainer Gino Lettieri bei der Besetzung der Bank den jungen Maurice Schumacher nicht mehr zwangsläufig Marcel Lenz vorziehen muss, da er in der 2. Bundesliga keine U-23-Quote erfüllen muss. Trotzdem hofft Grlic, dass Marcel Lenz einen Schritt nach vorne macht: „Ich erwarte in der nächsten Saison mehr von ihm.“

HISTORIE: Der Mai ist beim MSV Duisburg ein Monat der historischen Daten. 21. Mai vor vier Jahren stand der MSV in Berlin im Pokalfinale gegen den FC Schalke 04, das die Zebras 0:5 verloren, aber dank der Fans als hochemotionaler Tag in Erinnerung bleibt. Der vergangene Samstag, der 16. Mai, ist im Zebra-Geschichtsbuch nun doppelt vergeben. 1998 stand der MSV in Berlin im Pokalfinale und verlor gegen den FC Bayern München mit 1:2. Und in diesem Jahr stieg der MSV zu diesem Datum in die 2. Bundesliga auf. In der nächsten Woche – am Freitag, 29. Mai – jährt sich der Lizenzentzug zum zweiten Mal. Mit der Nachricht am Donnerstag aus Frankfurt – die DFL erteilte die Lizenz – hat sich der Kreis im Duisburger Sinne positiv geschlossen.

PAPA: Torhüter Marcel Lenz hat ohnehin ereignisreiche Tage hinter sich. So freute sich der gebürtige Duisburger nicht nur am vergangenen Samstag über den MSV-Aufstieg in die 2. Bundesliga – am Sonntag zuvor wurde der 24-Jährige zudem noch Vater. Der Mutter Diana und dem kleinen Stammhalter, der auf den Namen Arlind hören wird, geht es gut – und dem jungen Vater natürlich auch.

PROGNOSE: Klubikone Bernard Dietz kaufte am Mittwoch im Fanshop ein und meinte gut gelaunt: „Am letzten Samstag haben wir den Aufstieg in die 2. Liga gefeiert. Am Sonntag feiern wir beim Empfang im Rathaus wieder: und zwar die Meisterschaft in der 3. Liga.“

MSV Duisburg hofft gegen Kiel auf ausverkauftes Stadion 

TICKETS I: Die Chancen stehen gut, dass die Duisburger Arena am Samstag, 16. Mai, beim Spitzenspiel gegen Holstein Kiel ausverkauft sein wird. Wie Fußball-Drittligist MSV Duisburg am Donnerstag mitteilte, sind nur noch 4000 Tickets erhältlich.

TICKETS II: Die Karten, die der SV Wehen Wiesbaden dem MSV Duisburg für das letzte Ligaspiel am Samstag, 23. Mai, zur Verfügung gestellt hat, sind im Fanshop mittlerweile vergriffen. Zusätzlich hatte der SV Wehen auf seiner Internetseite einen weiteren Block für Duisburger Fans zur Online-Bestellung freigeschaltet. Auch hier dürfte mittlerweile nichts mehr gehen. Am DonnerstagnNachmittag waren dort nur noch zehn Tickets verfügbar.

TICKETS III: Am Sonntag spielt der MSV Duisburg bei Rot-Weiß Erfurt. Erfurt verkauft an der Tageskasse noch einmal 700 Stehplatzkarten für Gästefans.

GEBURTSTAG:Zlatko Janjic feierte am Donnerstag seinen 29. Geburtstag. Die Kollegen gratulierten natürlich auch. Sascha Dum überraschte den Mittelfeldspieler, als dieser auf der Massagebank lag, mit einer Geburtstagskerze samt Schokolade. Im Hinblick auf das Spiel am Sonntag in Erfurt sieht es für Janjc, der an einer Muskelverhärtung im Oberschenkel laborierte, nahm am Donnerstag am Mannschaftstraining teil.

Martin Dausch wird zum zweiten Mal Vater 

Es hat anderthalb Wochen länger gedauert als erwartet, am Dienstagabend kam dann endlich der zweite Sohn von Martin Dausch zur Welt. Weil Ehefrau Lisa mit Söhnchen Arthur Juliano noch im Krankenhaus bleiben muss, konnte der Mittelfeldspieler am Mittwoch noch nicht am Training teilnehmen.

Zlatko Janjic stand hingegen auf dem Platz, konnte aber nur eine Laufeinheit bestreiten. Der Mittelfeldspieler laboriert an einer Muskelverhärtung. Sein Einsatz am Sonntag gilt als gefährdet.

Bei Preußen Münster liegen die Nerven blank 

PREUSSEN MÜNSTER: Nach der sportlichen Talfahrt der vergangenen Wochen liegen die Nerven bei den Westfalen offenbar blank. Kapitän Dominik Schmidt, der aus Verletzungsgründen beim 1:2 im Prestigeduell gegen Bielefeld gar nicht mitmischen konnte, wurde von Münsteraner Ultras beschimpft. Und zwar nicht im Stadion, sondern bei einem Spaziergang über den Münsteraner Rummelplatz. Schmidt stellte gegenüber den Westfälischen Nachrichten die Sinnfrage: „Ich überlege, ob ich mein Amt als Kapitän niederlege und in dieser Saison überhaupt noch auflaufe – und überhaupt noch für Münster spiele.“ Jetzt stellte ihn der Verein für den Trainings- und Spielbetrieb frei.

ROT-WEISS ERFURT: Trainer Christian Preußer, der Walter Kogler vor wenigen Wochen bei den Thüringern abgelöst hatte, bleibt bis zum 30. Juni 2016 auf der Sportlichen Kommandobrücke. Obwohl unter Preußer drei Partien verloren wurden, bekannte sich RWE jetzt deutlich zu seinem 31-jährigen Coach. Als Assistenten fungieren auch künftig Norman Loose und René Twardzik. Unter Preußer werden nun die Planungen für die kommende Saison vorangetrieben. So befindet sich Stepan Kores von Slavia Prag derzeit im Probetraining.

HALLESCHER FC: Die Saalestädter müssen sich nach ihrem Offensivjuwel Andy Gogia, den es in die 2. Liga zieht, auch von Abwehrspieler Marcel Franke verabschieden. Bei Franke gilt Greuther Fürth als möglicher neuer Arbeitgeber. Mit Bayer 04 Leverkusen laufen derzeit Gespräche hinsichtlich des ausgeliehenen Keepers Niklas Lomb. Der HFC hat den Zeigefinger gehoben und erklärt, dass man an einer Fortsetzung der Zusammenarbeit interessiert ist. Ex-Nationalspieler Marco Engelhardt, dessen Vertrag im Juni endet, hat sich nach einem Gespräch mit der Klubführung Bedenkzeit erbeten.

HOLSTEIN KIEL: Die Störche fahren die Krallen aus. Neben Aias Aosman von Jahn Regensburg steht offenbar auch Außenverteidiger Rafael Czichos von Rot-Weiß Erfurt auf der Einkaufsliste.

JAHN REGENSBURG: Der Tabellenletzte will auch im Abstiegsfall weiter mit Sportchef Christian Keller zusammenarbeiten. „Christian Keller ist aus vielerlei Gründen für den weiteren Aufbau des Jahn, gerade wenn wir in die Regionalliga absteigen, derzeit unverzichtbar“, so Jahn-Boss Hans Rothammer im Gespräch mit der Mittelbayrischen Zeitung. Gespräche mit Trainer Christian Brand sollen in Kürze angeleiert werden.

STUTTGARTER KICKERS: Fabian Baumgärtel und Marc Stein bleiben auch in der kommenden Saison bei den „Blauen“. Neu hinzu kommen sollen zwei Spieler des Stadtrivalen VfB Stuttgart. Auf dem Kickers-Zettel stehen Gratas Sirgedas und Erich Berko aus der VfB-Reserve

HANSA ROSTOCK: Im Test bei den Ostseestädtern befinden sich Torwarttalent Eric Behrens (Derby County U 18).

Blickpunkt 3. Liga 

FAMILIENTAG: Der MSV Duisburg hat den Ostersonntag mit dem Heimspiel gegen Hansa Rostock (14 Uhr) kurzfristig zum Familientag erklärt. Karten für Kinder bis einschließlich zwölf Jahren kosten auf allen Plätzen nur vier Euro. Hauptsponsor Schauinslandreisen hat dazu alle Stars aus der „Sendung mit der Maus“ eingeladen. Neben der Maus werden auch ihr Freund der blaue Elefant, der Geschichtenerzähler Käpt’n Blaubär, der Maulwurf Pauli und der aktuelle Kinostar Shaun das Schaf ab 13 Uhr zur Autogrammstunde in die Arena kommen. Die Arena öffnet am Sonntag um 12.30 Uhr ihre Pforten – dann startet auch das Familienprogramm in der Nordkurve. Auch mehrere Maskottchen, darunter Ennatz und Hugo von den Zebrakids, werden mit von der Partie sein.


AUTOGRAMME: Manager Ivica Grlic und Stefan Vöhringer, Autor des Kinderbuches „Ennatz und die Detektive“ geben an Gründonnerstag ab 17 Uhr im Fanshop Autogramme. Vöhringer signiert seine neueste Ausgabe „Der gestohlene Pokal“.

Blickpunkt 3. Liga 

BORUSSIA DORTMUND II: Die abstiegsbedrohten Schwarz-Gelben blicken schon jetzt auf das anstehende Kellerduell mit der SpVgg Unterhaching am 12. April. „Das ist unser Endspiel“, kündigt BVB-Trainer David Wagner an. „Das müssen wir ziehen, um mit einem kleinen Rückstand in die letzten Spiele zu gehen.“ Aktuell stehen die Oberbayern mit fünf Punkten Vorsprung auf die Dortmunder knapp über dem Strich. Zuvor steht nun erst einmal noch das Auswärtsspiel bei den Stuttgarter Kickers auf dem Programm, bei dem sich die U 23 des BVB keinen Ausrutscher leisten kann. Den Klassenerhalt hat Wagner noch längst nicht abgeschrieben: „Die Situation ist schwierig, aber sie ist nicht unmöglich. Es ist Kämpfen angesagt.“ Ein Positiverlebnis gab es vor wenigen Tagen. Ein Testspiel gegen den niederländischen Rekordmeister Ajax Amsterdam konnten die Dortmunder mit 4:3 (1:1) gewinnen, sie wurden dabei in der zweiten Halbzeit von den Profis Sebastian Kehl, Sven Bender, Neven Subotic und Jakub Blaszczykowski unterstützt.

STUTTGARTER KICKERS: Die Schwaben mussten zuletzt mit einem reduzierten Aufgebot auskommen. Randy Edwini-Bonsu war mit der Nationalmannschaft Kanadas in der Nacht zu Dienstag gegen Puerto Rico im Einsatz. Beim 3:0-Sieg der Ahornblätter steuerte Edwini-Bonsu einen Treffer bei. Besar Halimi bestritt mit der Nationalmannschaft des Kosovo, die von der UEFA noch immer nicht anerkannt wird und daher keine offizielle Länderspiele austragen darf, zwei Testspiele gegen zwei Bundesligisten. Eintracht Frankfurt rangen die Kosovaren ein 0:0 ab, gegen Werder Bremen gab es ein 0:2. Halimi ist für die StuKis gegen die Dortmunder U 23 gesperrt.

HOLSTEIN KIEL: Die Norddeutschen sind auf Aufstiegskurs – einer von ihnen würde den Weg in die 2. Bundesliga aber nicht mitgehen. Kapitän Rafael Kazior (32), zu Beginn seiner Laufbahn auch mal Profi beim MSV Duisburg, wechselt zu Werder Bremen – in die zweite Mannschaft, die in der Regionalliga Nord derzeit Zweiter ist. „Ich hoffe, mir in Bremen eine Perspektive für die Zeit nach meiner aktiven Karriere erarbeiten zu können“, erklärte Kazior gegenüber den Kieler Nachrichten.

HALLESCHER FC: Der HFC hat den ersten Neuzugang für die kommende Saison verpflichtet. Innerhalb der 3. Liga wechselt Tobias Müller von Dynamo Dresden nach Sachsen-Anhalt. Der 21-jährige Angreifer unterschrieb einen Zweijahresvertrag.

HANSA ROSTOCK: Die Norddeutschen müssen mal wieder für Versäumnisse ihrer Anhänger in die Tasche greifen. Weil vor dem Spiel beim Halleschen FC am 28. Februar im Gästeblock ein Bengalo und ein Blinker abgebrannt wurde, belegte das DFB-Sportgericht die Rostocker, die am kommenden Sonntag in der Schauinsland-Arena gastieren, mit einer Geldstrafe in Höhe von 1500 Euro.

U-23-Kahlschlag: MSV befindet sich noch im Wartestand 

Der Domino-Effekt geht weiter – die nächste U 23 eines Profiklubs wird vom Spielbetrieb abgemeldet. Nach dem Chemnitzer FC ist es mit Dynamo Dresden erneut ein Drittligakonkurrent des MSV Duisburg, der angekündigt hat, ab dem Sommer auf sein Reserveteam verzichten zu wollen. Der Unterbau bringe „aus sportlicher Sicht einen zu geringen Mehrwert“, ließ Dynamo-Sportchef Ralf Minge verlauten.

Wie die U 23 der Zebras kickt auch die „Zweite“ der Sachsen in der Oberliga. Beim MSV gibt es bezüglich der unlängst angestoßenen Diskussion über die Zukunft der Zweitvertretung keinen neuen Sachstand. Auf dieses Thema angesprochen, mochte sich Drittligacoach Gino Lettieri am Mittwoch nicht näher äußern: „Der Verein wird sich da Gedanken machen, noch sind wir aber nicht in die Gespräche reingegangen. Deshalb kann ich nur wenig dazu sagen.“

Erik Wille: Karriere am seidenen Faden

Die Leidenszeit für Erik Wille ist noch nicht vorbei. „Seine erste Hüftoperation hat er gut überstanden, aber Erik muss sich jetzt sammeln und sich Gedanken machen“, sagt Trainer Gino Lettieri über seinen Defensivspieler, der in drei der ersten vier Saisonspiele zum Einsatz kam. Nach zwei Muskelfaserrissen ließ sich der 21-Jährige komplett durchchecken und schließlich im Dezember an der lädierten Hüfte, die als Problemauslöser lokalisiert wurde, operieren. Lettieri: „Die andere Hüftseite muss ebenfalls noch operiert werden. Nach einem zweiten Eingriff würde Erik mindestens ein Jahr ausfallen.“ Die Karrierefortsetzung hängt laut Coach „am seidenen Faden“.

Blickpunkt 3. Liga 

DYNAMO DRESDEN: Die taumelnden Sachsen (sechs der letzten sieben Spiele wurden verloren) testen in der Länderspielpause gegen den tschechischen Erstligisten Slovan Liberec. Die Partie wird am Freitag, 27. März, um 18 Uhr ausgetragen.

HOLSTEIN KIEL: Manuel Schäffler, der 2011 mit dem MSV Duisburg noch im DFB-Pokalfinale gegen Schalke 04 stand, hat bei den Ostseestädtern vorzeitig bis Juni 2017 verlängert. Im Saisonverlauf hat der 26-Jährige bisher sieben Tore und drei Assists zum Erfolg der Störche beigesteuert. Derzeit präsentiert sich Schäffler in ungewohntem Look: Seit dem 1:0 über Dynamo Dresden lässt sich der Offensivmann einen Schnäuzer wachsen. Erst bei einer Niederlage wird der Rasierer angesetzt.

RW ERFURT: Nach drei Pleiten in Serie haben sich die Thüringer vom Aufstieg verabschiedet. Trainer Walter Kogler erklärte gegenüber der Thüringer Allgemeinen: „Wir hatten uns eine gute Ausgangsposition erarbeitet. Doch man muss Druck auch in positive Energie umwandeln. Ich habe bemerkt, dass viele damit ein Problem haben. Alles geht nicht mehr so leicht und locker.

HALLESCHER FC: Beim 3:1-Sieg über Energie Cottbus wurde eine Zuschauerin durch Pyrotechnik verletzt. Bei der Begegnung waren 700 Polizeibeamte im Einsatz. Es wurden Ermittlungen wegen Verstößen gegen das Sprengstoffgesetz, Beleidigung und wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen aufgenommen.

HANSA ROSTOCK: Das „Spiel für die Lizenz“, das am 29. März im Ostseestadion ausgetragen wird, ist mit 27 000 Fans ausverkauft. Bei dieser Begegnung stehen sich die Teams von Rapper Marteria („Lila Wolken“) und Hansa-Ikone Stefan „Paule“ Beinlich gegenüber. Der Fernsehsender Sport1 überträgt den Kick ab 13.30 Uhr in voller Länge.

ARMINIA BIELEFELD: Die Rasenproblematik ist nicht nur in Großaspach, Dresden und Duisburg ein Thema, sondern auch beim Spitzenreiter. Im Herbst bekommen die Arminen ein neues Grün. Kostenpunkt: rund 130 000 Euro. Die aktuelle Spielfläche hat bereits 15 Jahre Lebensdauer auf dem Buckel und wird derzeit so präpariert, dass die Bedingungen einigermaßen akzeptabel sind.

STUTTGARTER KICKERS: Langfinger gehen bei den Schwaben um und haben bereits vier Spielerkarossen gestohlen. Kurios: Spieler Fabian Gerster wurde zwei Mal Diebesopfer. Einer der entwendeten Subarus wurde kürzlich in einem Straßengraben in Polen gefunden.

SV WEHEN WIESBADEN: Beim Heimspiel gegen Kiel (0:1) tummelten sich alleine sieben Zweitliga-Scouts in der Brita-Arena. Objekt der Begierde: Stürmer JoséPierre Vunguidica. Der Vertrag des Angolaners läuft zum 30. Juni aus.

Positive Bilanz des MSV Duisburg gegen SpVgg Unterhaching 

LIVE-STREAM: Das Spiel der Zebras am Samstag, 14. März, gegen die SpVgg Unterhaching ist im Internet live zu sehen. Die Übertragung im Livestream unter www.sportschau.de beginnt um 14 Uhr.

LIVE-TICKER: Zu dem Spiel bietet unsere Redaktion einen Live-Ticker im Internet.

SCHIEDSRICHTER: Die Partie steht unter der Leitung von Schiedsrichter Patrick Alt (Heusweiler). Als Assistenten sind Timo Klein (Wiebelskirchen) und Patrik Meisberger (Schmelz) im Einsatz.

STATISTIK: Die Bilanz gegen Unterhaching ist aus Duisburger Sicht positiv. In 19 Spielen setzte sich der MSV zehnmal durch, viermal mal gab es ein Remis, fünfmal siegten die Bayern. Im eigenen Stadion landete der MSV sechs Siege, zwei Unentschieden und eine Niederlage. Die Heimschlappe liegt elf Jahre zurück. Bei der 0:1-Niederlage in der 2. Bundesliga spielte Goran Sukalo bei Haching. Im Hinspiel gab es im September ein 1:1. Zlatko Janjic rettete den Zebras in der Schlussminute mit einem Freistoßtor einen Punkt.

BVB-TICKETS: Am Montag, 16.März, beginnt im Fanshop in der Arena um 10 Uhr der Vorverkauf für das nächste Auswärtsspiel bei Borussia Dortmund II (Samstag, 21. März, 14 Uhr). Stehplatztickets kosten sieben Euro (ermäßigt fünf Euro). Jeder Fan erhält maximal zwei Tickets. Sitzplatzkarten wird es nur an der Tageskasse in Dortmund geben.

Der WDR erwägt Live-TV-Übertragungen einiger MSV-Spiele 

ÜBERTRAGUNG: Der Westdeutsche Rundfunk wird die Liveübertragungen von Drittliga-Spielen im Fernsehen in den kommenden Wochen erweitern. Im Fokus stehen dabei die Spiele mit NRW-Klubs, die im Aufstiegskampf mitmischen. Morgen überträgt der WDR die Partie zwischen Preußen Münster und Hansa Rostock. Am Samstag, 21. März, bietet der Sender eine Livekonferenz der Spiele Borussia Dortmund II gegen den MSV und Preußen Münster gegen Mainz 05. Zudem erwägt der WDR die Liveübertragungen der MSV-Heimspiele gegen Cottbus, Münster und Kiel sowie die Auswärtspartie in Dresden. Das hängt noch von der genauen Terminierung ab.

BENEFIZAKTION I: MSV-Stürmer Kingsley Onuegbu wiegt 94 Kilogramm und weist damit ein ideales „Kampfgewicht“ als Sturmtank auf. Onuegbu hat in der Wintervorbereitung abgespeckt, um sein Formtief zu verlassen. Im Interesse von Waisenkindern in Tansania könnte der King aber noch zulegen. Denn der Nigerianer lässt sich von den MSV-Fans mit Kupfergeld aufwiegen. Der Erlös dieser Aktion geht an ein Waisenhaus im Osten Tansanias. Fans können Ein-, Zwei- und Fünf-Cent-Münzen bei den Heimspielen gegen Unterhaching, Cottbus und Kiel am Stand der Zebra-Herde abgeben sowie ansonsten im Fanshop in der Arena abgeben.

BENEFIZAKTION II: Mit 19,02 Cent pro Zuschauer unterstützt der MSV morgen die Aktion „Helft Katarina“ von Branimir Bajic, der einem krebskranken Kind aus seiner bosnischen Heimat hilft. Am Samstagabend folgt eine Benefizparty in der „Villa Rheinperle“ in Rheinhausen. Beginn ist um 21.30 Uhr. Tickets kosten im Vorverkauf zwölf Euro und sind bei Vita Sport am Kaiserberg und bei der Capelli-Connection, Villenstraße, erhältlich.

MSV Duisburg kämpft mit Branimir Bajic für kleine Katarina 

Der MSV Duisburg unterstützt die von seinem Abwehrchef Branimir Bajic gegründete Stiftung „Helft Katarina“, die das elfjährige Mädchen im anstrengenden Kampf gegen den Krebs unterstützt, im Rahmen seines Heimspiels gegen Unterhaching. Pro Besucher des Samstag-Spiels spendet der MSV 19,02 Cent für den guten Zweck. Katarina wurde Ende Februar in der Uniklinik Münster das rechte Knie amputiert und eine Prothese eingesetzt. Die Chemotherapie läuft noch bis Juli. „Katarina ist eine richtige Kämpferin. Die Ärzte sagen, sie hätten noch nie so ein starkes Mädchen gesehen“, erklärt Bajic. Bisher wurden durch diverse Aktionen über 38 000 Euro eingesammelt.Die weiteren Untersuchungen verschlingen 170 000 bis 200 000 Euro. „Daher hoffe ich, dass wir weiterhin so viel Unterstützung bekommen“, sagt Bajic.

MSV Duisburg testet am 27. März gegen 1. FC Kaiserslautern 

In der Länderspielpause gastiert Zweitligist 1. FC Kaiserslautern beim MSV Duisburg. Die Zebras treffen am Freitag, 27. März, um 19 Uhr, in ihrer Arena auf die Roten Teufel, die mit dem Ex-MSV-Trainergespann Kosta Runjaic/Ilia Gruev kommen. Die Begegnung gilt als Benefizspiel für den MSV. Es gelten die normalen Ticketpreise.

Blickpunkt 3. Liga 

DYNAMO DRESDEN: Auf der Rückreise vom Spiel in Regensburg (3:2) wüteten 270 Dynamo-Fans im Regionalzug „ALX84112“. Bei der Ankunft im Bahnhof Hof, wo die Gruppe umsteigen musste, bot sich ein Bild der Zerstörung. Eingeschlagene Scheiben, entleerte Feuerlöscher, beschmierte Wände, herausgerissene Sitze und Deckenverkleidungen, Berge von Müll: Laut Polizeiangaben beläuft sich der Schaden auf mehrere 1000 Euro.

JAHN REGENSBURG: Die abstiegsbedrohten Donaustädter haben fristgerecht ihre Lizenzunterlagen für die 3. Liga eingereicht. Um sich für die Regionalliga zu bewerben, hat der Jahn bis Mitte April Zeit. Nach wie vor hoffen die Verantwortlichen, das Ruder im Abstiegskampf noch herumreißen zu können. Für die 3. Liga planen die Regensburger mit einem Budget von rund zwei Millionen Euro.

ARMINIA BIELEFELD: Boom auf der Alm: Für den Mitte April stattfindenden Westfalenknaller gegen den SC Preußen Münster sind bereits 20 000 Tickets im Vorverkauf abgesetzt worden. 2200 Karten stehen für Münsteraner Anhänger zur Verfügung.

HALLESCHER FC: Manager Ralph Kühne gönnt sich derzeit einen Kurzurlaub. Nach seiner Rückkehr stehen in der kommenden Woche erste Vertragsgespräche an. Die Arbeitspapiere von zwölf Profis laufen im Juni bei den Saalestädtern aus.

RW ERFURT: Die neue Arena der Thüringer ist mit erheblichen Mehrkosten verbunden. RWE muss ab 2017 eine jährliche Stadionmiete von 453 000 Euro aufbringen. Bis September 2016 soll das Steigerwaldstadion zu einer hochmodernen Multifunktionsarena umgewandelt werden. Die Baukosten von 40 Millionen Euro werden zu 90 Prozent aus Fördermitteln gestemmt.

HOLSTEIN KIEL: Nach dem 4:1 über Rot-Weiß Erfurt verlängerte Abwehrspieler Patrick Herrmann seinen Vertrag bis zum 30. Juni 2016. Auch in der Führungsebene wurde ein weiteres Puzzleteil für den Erfolg eingefügt. Ralf Heskamp, bisher als Sportlicher Leiter aktiv, rückte zum 1. März als Vizepräsident ins Kieler Vorstandsteam auf.

HANSA ROSTOCK: Die Ostseestädter haben ihren Nachwuchskicker Lukas Scherff mit einem Profivertrag ausgestattet. Der 18-jährige Defensivspieler unterzeichnete bis Sommer 2018.

SPVGG UNTERHACHING: Spielführer Mario Erb brummt am Samstag gegen Fortuna Köln eine Gelbsperre ab.

FORTUNA KÖLN: Als Raubein entpuppt sich Abwehrspieler Tobias Fink. Beim 0:2 gegen die Stuttgarter Kickers kassierte er seine zehnte Verwarnung der laufenden Saison. Nur Dresdens Dennis Erdmann (12) und Rostocks Steven Ruprecht (11) langten noch öfter zu.

Tim Albutat rückt gegen Osnabrück wieder in den MSV-Kader 

PERSONAL: Mittelfeldspieler Tim Albutat, der sich beim Restrunden-Auftakt in Halle einen Muskelfaserriss zugezogen hatte, steht am Samstag in Osnabrück erstmals wieder im Kader des MSV. Ob Enis Hajr auch zum Aufgebot gehören wird, entscheidet sich kurzfristig. Trainer Gino Lettieri: „Enis ist total heiß auf einen Einsatz. Aber wir müssen abwägen, ob das Sinn macht.“ Hajri laboriert an einem Rippenbruch. Einem Einsatz von Kapitän Steffen Bohl, zuletzt mit einer Schulterverletzung außer Gefecht und gegen Fortuna Köln als Einwechselspieler am Ball, steht nichts im Wege.

TICKETS: Nach Abschluss des Vorverkaufes im Fanshop in der Arena sind für das Spiel in Osnabrück noch 73 Stehplatztickets für Duisburger Fans übrig. Die Karten sind am Samstag in Osnabrück ab 12 Uhr an der Tageskasse am Gästeblock erhältlich. Der MSV rechnet insgesamt mit 1500 Fans, die den Zebras an der Bremer Brücke die Daumen drücken.

SONDERZUG: Für die MSV-Fans fährt am Samstag ein Entlastungszug der Deutschen Bahn nach Osnabrück. Auf der Hinfahrt fährt der RE 10038 um 10:33 Uhr von Gleis 11 im Duisburger Hauptbahnhof ab, die Ankunft in Osnabrück ist für 12:03 Uhr geplant. Zurück geht’s mit dem RE 10039 um 16:43 Uhr vom Osnabrücker Hauptbahnhof. Ankunft in Duisburg ist 1um 8:04 Uhr. Es gelten die Fahrausweise des DB-Tarifs. Die Deutsche Bahn empfiehlt das „Schöner-Tag-Ticket“.

Blickpunkt 3. Liga 

SG SONNENHOF GROSSASPACH: Trainer Uwe Rapolder hat nach der 1:4-Heimniederlage gegen die SpVgg Unterhaching beim Aufsteiger SG Sonnenhof Großaspach das Handtuch geworfen. Sein Nachfolger ist sein Vorgänger: Rüdiger Rehm, der eigentlich erst im Sommer nach Abschluss seiner Fußball-Lehrer-Ausbildung zurückkehren wollte.

HOLSTEIN KIEL: Die Ostseestädter haben den Vertrag mit Geschäftsführer Wolfgang Schwenke verlängert. Der frühere Handball-Nationalspieler arbeitet seit August 2009 für die Holsteiner. Sein neues Arbeitspapier gilt bis 30. Juni 2018. Ende Januar hatte der KSV bereits den Kontrakt mit Chefcoach Karsten Neitzel vorzeitig um zwei Spielzeiten bis Sommer 2017 verlängert.

JAHN REGENSBURG: Die Oberpfälzer müssen weiterhin auf Fabian Trettenbach verzichten. Die entzündete Patellasehne bereitet dem Außenverteidiger nach wie vor Probleme.

CHEMNITZER FC: Der Umbau des Stadions an der Gellertstraße geht voran. Zu Wochenbeginn wurde der alte Spielertunnel komplett abgerissen, so dass die Kicker des CFC und des nächsten Gegners Borussia Dortmund U 23 am kommenden Samstag über einen Schotterweg auf die Rasenfläche laufen müssen. Auf der Osttribüne ist die Dachkonstruktion mittlerweile fertig. Die Überdachung soll in der Spielpause Mitte März erfolgen.

PREUSSEN MÜNSTER: Die Stadt Münster liegt bei der Sanierung des Preußenstadions im Zeitplan. Rund drei Millionen Euro verschlingen die Umbau- und Verbesserungsarbeiten bis zum Jahr 2020. Die Sanierung der Stehränge schlägt mit rund 800 000 Euro zu Buche. Die Sanierung des Marathontors wird mit 100 000 Euro kalkuliert.

HALLESCHER FC: Der Ost-Kracher des HFC gegen den FC Hansa Rostock wird am Samstag ab 14 Uhr live im MDR übertragen. Die Saalestädter freuen sich auf ein wahrscheinlich ausverkauftes Haus. Bis Dienstag standen nur noch 1500 Restkarten zur Verfügung.

RW ERFURT: Die RWE-Kicker ließen sich vor dem Heimspiel gegen den kriselnden VfL Osnabrück auf eine Wette ein: Bei einer Zuschauerzahl von 8000 Fans hätten die Thüringer ihren kompletten Trikotsatz an den Anhang verschenkt. Aus der Aktion wurde aber nichts: Den 3:1-Erfolg sahen gerade einmal 6000 Zuschauer.

VFL OSNABRÜCK: Paul Thomik, der 19 lange Monate auf sein Comeback für die Lila-Weißen hingearbeitet hatte, kassierte in seinem ersten Spiel direkt die rote Karte. Thomik wurde für seine Notbremse an Erfurts Carsten Kammlott für zwei Partien gesperrt und fehlt damit am Samstag gegen den MSV Duisburg und darauf beim Derby in Kiel. Für die Partie an der Förde setzt der VfL Osnabrück einen Sonderzug für 834 Fans ein.

STUTTGARTER KICKERS: Wie das bei Premieren so ist, geht manchmal einiges schief. Bei der Stadion-Wiedereröffnung verloren die Kickers 0:2 gegen Bielefeld. Dazu gab es einen Feuer-Fehlalarm in der Küche – offenbar von einem Dampfgarer ausgelöst. Sechs Löschfahrzeuge rückten an. Die Einsatzkosten gehen zu Lasten der Kickers.

Bohl, Hajri und Meißner trainieren wieder mit dem MSV-Team 

Für Kapitän Steffen Bohl, Enis Hajri und Thomas Meißner steigen die Chancen, am Samstag, 21. Februar, um 14 Uhr im Heimspiel gegen Fortuna Köln dem Duisburger Kader anzugehören. Die zuletzt verletzten Spieler trainierten am Donnerstag wieder mit der Mannschaft – allerdings mit eingeschränktem Pensum. Tim Albutat, der an einem Muskelfaserriss laboriert, ist von einer Rückkehr ins Team hingegen noch weit entfernt. Der Mittelfeldspieler absolvierte eine Individualeinheit.

Blickpunkt 3. Liga 

SPVGG UNTERHACHING: Im Stadion der SpVgg Unterhaching stehen nun Vogelscheuchen auf dem Rasen. Wegen einer Krähen-Plage – die Vögel hatten das Geläuf in einen Acker verwandelt – mussten die Bayern vor zwei Wochen das Match gegen die U 23 des FSV Mainz 05 absagen. Damit die Partie am Freitag gegen den Chemnitzer FC über die Bühne gehen kann, stellten die Hachinger nun Vogelscheuchen auf.

STUTTGARTER KICKERS: Die Stuttgarter Kickers kehren morgen zum Spitzenspiel gegen Arminia Bielefeld ins heimische „Degerloch“ zurück. Der Umbau des Gazi-Stadions ist nach zehn Monaten abgeschlossen. Das Team von Trainer Horst Steffen trug die Heimspiele in dieser Saison bislang in Reutlingen aus. Der MSV ist am Samstag, 7. März, bei den Kickers zu Gast. Der VfB Stuttgart II kehrt erst in der kommenden Saison auf die Waldau zurück und verbleibt somit im Exil in Großaspach.

FSV MAINZ 05 II: Da der bisherige U-23-Trainer Martin Schmidt nach der Entlassung von Kasper Hjulmand nun Cheftrainer der Mainzer Bundesliga-Mannschaft ist, rückt nun Sandro Schwarz als neuer Trainer der Drittliga-Mannschaft nach. Schwarz war zuletzt für die U 19 des FSV verantwortlich.

MSV-Fans wollen wieder Fanshop leerkaufen 

Die Anhänger des MSV Duisburg wollen auch in dieser Saison wieder den Fanshop in der Arena leerkaufen, um dem Verein zu helfen. Im April letzten Jahres sorgten die Fans mit einem Flashmob im Shop für Furore und großen Umsatz. Am Donnerstag, 2. April, steigt nun der „Flashmob 2.0“.

Die Fans wollen einen weiteren Beitrag dazu leisten, dass der MSV Duisburg wirtschaftlich besseren Zeiten entgegenblicken kann. „Das ist noch ein harter Weg. Wir wollen dabei helfen“, sagt Organisator Michael Krämer, der im sozialen Netzwerk Facebook extra eine Seite für die Aktion eingerichtet hat.

Los geht’s am Gründonnerstag offiziell um 17 Uhr. Um 18 Uhr ist ein Fotoshooting mit allen Beteiligten geplant. Michael Krämer hofft, dass auch einige Prominente bei der Aktion für den MSV Flagge zeigen. „Ex-Spieler Ferry Schmidt hat schon zugesagt“, freut sich Krämer, der zudem hofft, dass unter anderem Sercan Güvenisik, Michael Tönnies und Bülent Aksen am 2. April dabei sein werden.

 
 

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