Siege für Buchholz, Meiderich und Hamborn

Hamborns Trainer Didi Schachtsah einen Offensivwirbel seiner Elf.
Hamborns Trainer Didi Schachtsah einen Offensivwirbel seiner Elf.
Foto: Funke Foto Services
Viktoria entscheidet Bezirksliga-Spitzenspiel gegen Genc Osman mit 1:0 für sich. TuRa geht 2:6 gegen Bergeborbeck unter.

Duisburg..  Sieg im Spitzenspiel: Viktoria Buchholz setzte sich in der Fußball-Bezirksliga mit 1:0 gegen den direkten Tabellennachbarn SV Genc Osman durch. Einen Derbysieg feierte auch Meiderich 06/95.

Viktoria Buchholz – SV Genc Osman 1:0 (0:0): Wie zu befürchten stand, ließ die Partie das angesichts der Konstellation vermutbare spielerische Niveau vermissen. „Es war eine sehr verbissene Partie. Toller Fußball ist auf der Asche einfach nicht möglich“, befand Viktoria-Coach Michael Roß, der auch viel gegenseitigen Respekt ausmachte. Sein Gegenüber Ilyas Basol musste verfolgen, wie die Genc-Defensive in der Startphase enorm wackelte – das hätte Sebastian Schröder zum 1:0 ausnutzen müssen, der aus zwei Metern über das leere Tor zielte. Die Gäste kamen dann deutlich besser in die Partie und hatten ihrerseits die Großchance zur Führung durch Kevin Kirchner, doch er traf nur den Pfosten; wenig später musste der Genc-Motor verletzt vom Platz. Nach Wiederbeginn machte Genc sehr viel Druck, von dem sich die Viktoria nach und nach befreite. In der 66. Minute war es dann wie schon am Sonntag in Bergeborbeck Phil Szalek, dem das entscheidende Tor gelang. Den möglichen Ausgleich verhinderte in der Schlussphase Timo Mohr bei seinem ersten Einsatz im Buchholzer Tor.

Schlusspunkt für 06/95: Christian Merks. Foto: Ute Gabriel Meiderich 06/95 – DJK Vierlinden 3:1 (1:0): So recht freuen konnte sich Ralf Gemmer über den Sieg nicht. „Wir haben wieder zwei Verletzte mehr“, ärgerte sich der Meidericher Coach. Beim Foul, das zum Elfmeter und damit zum 2:0 für 06 führte, stürzte André Meier und kugelte sich die Schulter aus. „Danach haben wir für zehn Minuten den Faden verloren. Das ist aber auch kein Wunder, wenn die Jungs hören, welche Schmerzen ihr Kumpel hat“, so Gemmer. Dursun Can, der das 1:0 (27.) erzielt hatte, blieb nach der Pause mit einer Zerrung in der Kabine. Marcel Gesemann traf zum 2:0 (55.), ehe Niko Koncic ebenfalls per Elfer verkürzte (69.). Christian Merks setzte den Schlusspunkt. „Meiderich hat verdient gewonnen, aber wir hatten selbst in Unterzahl das 2:2 auf dem Fuß“, sagte DJK-Coach Ahmet Tutal, der sich über das fehlende Fingerspitzengefühl des Schiris ärgerte. So gab es zahlreiche gelbe Karten gegen Vierlinden; Besir Muqa sah Gelb-Rot, nach Spielende kassierte Yalcin Nezir ebenfalls die Ampelkarte. Tutal: „Das war übertrieben.“

Adler Union Frintrop – Hamborn 07 1:5 (1:3): Die Löwen fuhren in Essen ihre Krallen aus, obwohl mit Daniel Surkau, Michele Mastrolonardo (beide angeschlagen) sowie Torben Wissen (beruflich eingespannt) mehrere Leute passen mussten. Hamborn erwischte einen Auftakt nach Maß, führte durch Daniel Brosowski (15.) und Tim Keinert (20.) schon früh 2:0. Mahmoud Ibrahim schien es für Adler wieder spannend zu machen (25.), doch vor dem Pausentee schlug erneut Brosowski zu (40.). „Wir haben in der zweiten Hälfte einmal kurz den Faden verloren. Da hatten die Frintroper einen Pfostenschuss. Anschließend hatten wir die Partie wieder im Griff und haben endlich mal richtig das Tor getroffen. Zuletzt waren die Ergebnisse ja eher knapp“, freute sich Löwen-Trainer Didi Schacht über den Auftritt seiner Jungs. Brosowski (70., Foulelfmeter) und Kevin Hesse (88.) machten den Sack endgültig zu.

TuRa 88 Duisburg – TuS Bergeborbeck 2:6 (0:3): „Jetzt muss etwas passieren“, sagte Sakis Papachristos, als sein Team auflief. Es passierte eine Menge – aber nichts, was dem TuRa-Coach gefallen konnte. Die Teufel gingen sang- und klanglos gegen die Essener unter. Youssef Klabi markierte per Strafstoß das 1:6, Nikolas Block mit dem Schlusspfiff das 2:6. „Die ersten drei Tore hauen wir uns wieder selbst rein“, sah Papachristos viel zu leichte Ballverluste: „Wir schaffen es nicht, den Ball über zwei drei Stationen am Fuß zu halten. So wird es ganz schwer für uns.“

 
 

EURE FAVORITEN