Samonte-Kämpfer räumten in Spanien ab

Philip Keita, Lisa Fafra, Trainerin Kim Tamara Samonte, Joy Tamara Heckes, Laura Mitrovic, Nina Lenk (von links) brachte Medaillen aus Spanien mit.
Philip Keita, Lisa Fafra, Trainerin Kim Tamara Samonte, Joy Tamara Heckes, Laura Mitrovic, Nina Lenk (von links) brachte Medaillen aus Spanien mit.
Foto: Stephan Glagla / Funke Foto Serv
Viermal Gold, einmal Silber und dreimal Bronze gewannen die Duisburger Sportler bei der Weltmeisterschaft in Albir.

Duisburg..  Kim Samonte war glücklich. Nicht einfach nur, weil sie selbst erneut zweimal WM-Gold gewann. Nicht nur, weil all ihre Schützlinge bei der Weltmeisterschaft in Spanien Edelmetall abräumten. Es war dieser eine Moment, „als ich in die strahlenden Gesichter der Kids und ihre Eltern blickte“. Gleich viermal gab es Gold, einmal Silber und dreimal Bronze für die Kickbox-Athleten der Kampfkunstschule Samonte aus Duisburg. „Und das war eine richtig große WM“, ist Samonte umso stolzer.

32 Nationen waren in Albir dabei. Titel wurden im Rahmen des Kickboxens beim Pointfighting, Halbkontakt und Vollkontakt vergeben; außerdem noch in Karate, K1 und im Kyokushin Kaikan, einer Vollkontakt-Karate-Variante – sowie im Freestyle-Kata im Kampf gegen imaginären Gegner. Das deutsche Team räumte insgesamt 82 Mal Gold, 95 Mal Silber und 128 Mal Bronze ab und war damit vor England die erfolgreichste Nation.

Kim Samonte, die Trainerin der Duisburger Nachwuchskämpfer, gewann selbst Gold im Einzel und im Team und errang zudem Bronze im Freestyle-Kata. Weitere WM-Titel gingen an Lisa Fafra (Team) und Joy Tamara Heckes (Einzel). Philip Keita präsentierte sich ebenfalls bärenstark und gewann die Silbermedaille. Bronze ging an Laura Mitrovic und Nina Lenk (jeweils im Einzel).

Rund um die Titelkämpfe war in Albir viel los. Eine Parade ausgehend vom Hotel, eine große Eröffnungsfeier – das Flair entsprach dem Anspruch einer Weltmeisterschaft. Und sogar Sarah Connor war vor Ort – allerdings nicht als Teil dieses Rahmenprogramms, sondern als mitfiebernde Mutter. „Die Kids haben sich toll geschlagen und gegen teilweise sehr starke Gegner zum Beispiel aus den USA, Kanada, England und Wales behauptet“, war Samonte stolz auf die Leistungen ihrer Schützlinge. Und gerührt. „Alle haben mich selbst auch toll angefeuert“, freute sich die 30-Jährige über die Unterstützung. Samonte, die mit ihrem Bruder Joseph die Kampfkunstschule auf der Münzstraße leitet, hatte zuvor schon 26 WM-Titel gewonnen. Lisa Fafra und Joy Tamara Heckes gingen als Titelverteidigerinnen ins Turnier; für die übrigen Duisburger war es das WM-Debüt.

 

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