Ramroth rettet Mailand

Sven Kowalski
Im Elfmeterschießen setzte sich die Viktoria beim SV Schwafheim durch.
Im Elfmeterschießen setzte sich die Viktoria beim SV Schwafheim durch.
Foto: WAZ FotoPool
Pokalspiel von Bezirksligist Viktoria Buchholz beim SV Schwafheim nimmt einen dramatischen Verlauf. Am Ende setzen sich die Grün-Schwarzen im Elfmeterschießen mit 5:4 gegen die Moerser durch.

Duisburg.  Für Sven Mailand hätte es ein rabenschwarzer Abend beim Bezirksliga-Aufsteiger SV Schwafheim werden können. Zweimal dürfte der „Sechser“ von Viktoria Buchholz beim Verbandspokal-Krimi mächtig ins Schwitzen gekommen sein. Erst brachte Mailand die Gastgeber sechs Minuten vor Ende der regulären Spielzeit mit einem unglücklichen Eigentor in Führung. Dann verschoss er als einziger Buchholzer im später folgenden Elfmeterschießen. Doch dank seiner Teamkollegen konnte auch er sich am Ende über einen 5:4 (2:2, 1:1, 0:0)-Sieg und den Einzug in die nächste Runde freuen.

„Sven ist ein Garant für Stabilität, da darf ihm auch mal so etwas passieren“, war der Coach froh, dass Mailand die Pechvogelrolle an diesem „sehr emotionalen Abend“ erspart geblieben war. Zu verdanken hatte der Sechser dies zum einen Tim Ramroth, der die Viktoria in der vierten Nachspielminute in die Verlängerung rettete. Dort ging der SVS durch Can Yasar erneut in Führung (108.), doch dann handelte sich der Torschütze mit einem Handspiel eine Ampelkarte und seinem Team einen Strafstoß ein (114.), den Daniel Müller sicher verwandelte.

Nach erneutem Gelb-Rot gegen Alexander Hirschel mauerten sich die Moerser ins Elfmeterschießen. Direkt ihren ersten Versuch vereitelte Keeper Maik Hoppe, und als auch Lars Hinsdorf verschoss, ging es Sven Mailand wieder gut.