OSC-Trainer Förderer kann sogar noch aufsteigen

Bangen  beim OSC Rheinhausen, Hoffen beim HTV Sundwig/Westig: OSC-Trainer Jörg Förderer kennt beide Seiten der Medaille. Foto: Fabian Strauch / WAZ FotoPool
Bangen beim OSC Rheinhausen, Hoffen beim HTV Sundwig/Westig: OSC-Trainer Jörg Förderer kennt beide Seiten der Medaille. Foto: Fabian Strauch / WAZ FotoPool
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Duisburg.. Am Samstag Aufstiegskampf, am Sonntag Abstiegskampf – OSC-Trainer Jörg Förderer durchlebt am Wochenende ein Wechselbad der Gefühle. Seit ein paar Wochen spielt der Ex-Profi für den Landesligisten HTV Sundwig/Westig. Die Sauerländer, derzeit Zweiter, wollen aufsteigen. Am Samstag geht’s zur dritten Mannschaft des VfL Eintracht Hagen. Am Sonntag geht’s dann um wichtige Punkte in der 3. Liga. Um 16 Uhr gastiert Schlusslicht Ahlener SG an der Krefelder Straße. Förderer: „Ein Sieg ist Pflicht.“

Ursprünglich wollte der HTV Sundwig/Westig OSC-Manager Mirko Bernau verpflichten. „Ich hatte aber schon versprochen, bei der Zweiten des OSC zu spielen. Da habe ich denen den Jörg vorgeschlagen“, erklärt Bernau.

Für Jörg Förderer steht indes das Spiel gegen Ahlen im Vordergrund. Auch wenn die Westfalen weit abgeschlagen sind, wird das Spiel für die verunsicherten Rheinhauser kein Selbstläufer. Schon im Hinspiel war ein Warnschuss notwendig. Da lag der OSC zur Pause mit 13:16 zurück, gewann am Ende doch noch mit 35:27. Überragender Mann war damals Andre Loschinski, der zum Sieg 14 Treffer beisteuerte.

Nach der Pleite in Nordhemmern betrieb Jörg Förderer Fehleranalyse per Video. „Da haben einige Spieler die Hände über den Kopf zusammengeschlagen“, berichtet der Trainer von einsichtigen Spielern. Gegen Ahlen soll die Mannschaft nun den Schalter umlegen. Förderer warnt jedoch : „Für Ahlen geht es um nichts mehr. Die können befreit aufspielen.

Beim OSC ist Marcel Wernicke nach Ablauf seiner Sperre wieder dabei. Nur der Langzeitverletzte Sören Kress fehlt.

 
 

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