OSC Löwen Duisburg verlieren in Schalksmühle

OSC-Spielertrainer Jörg Förderer (links) ist von der Rettung überzeugt.
OSC-Spielertrainer Jörg Förderer (links) ist von der Rettung überzeugt.
Foto: Lars Heidrich
Handball-Drittligist OSC Löwen Duisburg präsentierte sich in Schalksmühle stark verbessert, verlor die Partie aber dennoch mit 21:23.

Schalksmühle.. SG Schalksmühle-Halver –
OSC Löwen Duisburg 23:21 (12:8)

OSC Löwen: Reckzeh – Heimansfeld (5/3), Backhaus, Giesbert (je 4), Schneider, Kirchner (je 3), Plaumann, Förderer (je 1), Ginters.

Die positive Erkenntnis für die Drittliga-Handballer der OSC Löwen Duisburg nach der 21:23 (8:12)-Niederlage bei der SG Schalksmühle-Halver: Die Mannschaft brach nicht – wie noch in der Vorwoche gegen den SV 64 Zweibrücken – auseinander. Spielertrainer Jörg Förderer sprach nach der Partie von „Augenhöhe“ und von der Zuversicht, „die Punkte, die wir noch brauchen, zu holen.“

Schon am Samstag hätten die Duisburger etwas holen können. Doch sie taten es nicht und verbleiben deshalb auf einem Abstiegsrang. Im Tabellenkeller geht es derweil turbulent zu. Das abgeschlagene Schlusslicht Wiesbaden gewann am Samstag in Krefeld. Nun sind die zuletzt weit abgeschlagenen Hessen auch wieder im Geschäft.

Auch in Schalksmühle mussten die Duisburger mit einem Rumpfteam bestehen. Marcel Wernicke war aufgrund seines grippalen Infekts noch nicht auf den Beinen, und auch der am Daumen verletzte Nico Biermann stand noch nicht zur Verfügung. Förderer hofft, dass beide Spieler am Samstag im Abstiegsderby in Ratingen wieder mitmischen können.

Hoffnung auf den „Ratingen-Effekt“

Die OSC Löwen standen gut in der Deckung, Torwart Matthias Reckzeh erwies sich als ein starker Rückhalt. Die Gäste waren trotz Rückstand in der ersten Halbzeit gut unterwegs, fingen sich aber in den letzten 48 Sekunden drei Gegentreffer ein. „Das war ein Nackenschlag“, musste Förderer mit seinem Team somit mit einem Vier-Tore-Rückstand in die Kabine gehen.

Anders als in der Vorwoche kehrten die Duisburger aber selbstbewusst auf das Parkett zurück – auch wenn die Gastgeber zunächst ihre Führung ausbauten und in der 37. Minute mit 16:10 vorne lagen. Bis zur 43. Minute erzielten die Duisburger fünf Treffer in Folge und verkürzten damit auf 16:15. Michael Heimansfeld gelang in der 51.Minute der Ausgleich zum 19:19. In der Schlussphase fehlten den OSC Löwen Glück und Cleverness. Dennis Backhaus verkürzte noch einmal auf 21:20 (56.), doch Schalksmühle setzte sich bis zur Schlussminute auf 23:20 ab. Heimansfelds dritter Siebenmeter-Treffer zwei Sekunden vor Schluss kam zu spät.

Nun hoffen die Duisburger im nächsten Spiel am Samstag auf den „Ratingen-Effekt“. In der Hinrunde konnten die OSC Löwen gegen den Aufsteiger ihre Niederlagen-Serie beenden.

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