Ohne Kapitän Altin nach Bottrop

Im Hinspiel gegen Bottrop bejubelte Salih Altin mit seinen Kollegen einen 3:0-Sieg.
Im Hinspiel gegen Bottrop bejubelte Salih Altin mit seinen Kollegen einen 3:0-Sieg.
Foto: WAZ-Fotopool
Heiko Heinlein, Trainer des Landesligisten FSV Duisburg, muss vor dem Spiel beim Absteiger seine Startelf wieder umbauen.

Duisburg..  Hätte, hätte . . . Weil sich das Leben nicht im Konjunktiv abspielt, gelang es dem FSV Duisburg auch im Derby in der Vorwoche gegen den DSV 1900 nicht, den aktuellen Negativlauf in der Fußball-Landesliga zu stoppen. „Wenn wir in den vergangenen Spielen nicht teilweise so dumm gewesen wären, könnten wir jetzt am Sonntag vielleicht sogar mit einem Dreier den Sack zum Aufstieg schon zumachen“, so Trainer Heiko Heinlein. Stattdessen kämpft der FSV beim als Absteiger feststehenden VfB Bottrop ab 15 Uhr darum, womöglich noch auf Platz zwei vorzustoßen, der zumindest die Teilnahme an der Aufstiegsrelegation bescheren würde.

Dazu müsste zwingend der erste Sieg seit dem 2:1 im damaligen Spitzenspiel gegen die SV Schonnebeck her, die morgen derweil den sicheren Aufstieg feiern könnte. „Leider stellt sich unsere Personalsituation genauso wie an den letzten Spieltagen dar“, so Heiko Heinlein. Tatsächlich erinnert die Fluktuation ein wenig an die sprichwörtliche Echternacher Springprozession: Mit Tayfun Yildirim kommt ein Spieler nach seiner Sperre zurück – dafür fallen zwei andere mit Kapitän Salih Altin (Flitterwochen) und Bülent Demirci (Bänderriss) aus.

Das heißt: Die Doppel-Sechs im Mittelfeld muss komplett neu besetzt werden. Neben Yildirim kommt dafür der auch wieder halbwegs fitte Musa Celik infrage. „Ansonsten will ich auch gar nicht viel ändern, weil mir die Mannschaft prinzipiell gegen den DSV gut gefallen hat“, sagt der Trainer.

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