Nur 50 Minuten

Das Zittern geht weiter. Trotz eines über weite Strecken guten Auftritts in Burscheid muss der ETuS Wedau in der Handball-Oberliga der Frauen weiter bangen.

TV Biefang –
TV Aldenrade 20:29 (8:17)

TVA: Ludwig (7), Gensch (6), Lang, Schronz, Hüsken, Getz (je 3), Scheja (2), Schauenburg, Rink.

Mit einem Sieg gehen die Walsumerinnen in die Osterpause – und freuen sich schon auf das Duell mit dem TV Aldekerk am 11. April am Driesenbusch, bei dem es für Aldenrade um die Vizemeisterschaft geht. Nach dem 29:20 in Biefang geht der TVA mit einem Punkt Vorsprung in das direkte Aufeinandertreffen. „Das war eine recht klare Angelegenheit“, sagte Trainer Manfred Wählen. „Wir haben uns früh absetzen können, sodass ich viele verschiedene Varianten testen konnte. So haben wir nach dem Seitenwechsel zwar vielleicht zwei, drei Dinger liegen gelassen, aber das war nicht so schlimm.“ Alice Scheja machte in der Defensive einen gute Job, „aber ich möchte niemanden hervorheben. Das war eine starke Teamleistung.“

HSG Bergische Panther –
ETuS Wedau 28:23 (10:11)

ETuS: Ueffing, Walter (je 5), Kaiser (3), Reuter, Asmuth, Roth, Brüggemann (je 2), Epke (1), Jugovac (1/1).

Wieder hatten die Wedauerinnen an ihrem in dieser Saison nur allzu bekannten Problem zu knabbern: die Mannschaft bringt ihre zum Teil sehr guten Leistungen einfach zu selten über 60 Minuten auf die Platte. So auch in Burscheid. 50 Minuten spielten die Duisburgerinnen stark auf, standen sicher in der Deckung und hatten beste Chance, die zwei wichtigen Punkte mitzunehmen. „Dann leisten wir uns in den letzten zehn Minuten einige Unkonzentriertheiten. Wir haben es selbst verdaddelt“, haderte Trainer Jörn Janhsen nicht nur mit der Rückwärtsbewegung in dieser Phase, sondern auch mit den allzu hektischen Angriffsbemühung nach guten Balleroberungen. Ein Lob gab es unter anderem für Steffi Jugovac, die gut Regie führte.

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