MSV Duisburg bekennt sich zu Trainerin Inka Grings

Inka Grings erlebte am Sonntag mit ihrem Team im Heimspiel gegen Hoffenheim bittere Momente. Der MSV stärkte seiner Trainerin aber den Rücken.
Inka Grings erlebte am Sonntag mit ihrem Team im Heimspiel gegen Hoffenheim bittere Momente. Der MSV stärkte seiner Trainerin aber den Rücken.
Foto: WAZ FotoPool
Ein Trainerwechsel steht beim Frauen-Fußball-Bundeslisten MSV Duisburg laut Geschäftsführer Bernd Maas nicht zur Diskussion.

Duisburg..  Am Tag nach der deprimierenden 0:4-Heimpleite gegen 1899 Hoffenheim stärkten die Verantwortlichen des Frauen-Fußball-Bundesligisten MSV Duisburg Trainerin Inka Grings den Rücken. „Sie steht nicht zur Disposition. Wir ziehen das mit ihr durch“, so MSV-Geschäftsführer Bernd Maas am Montag.

Die MSV-Frauen belegen in der Bundesliga weiterhin den vorletzten Platz. Der Abstand zum rettenden Ufer beträgt derzeit drei Punkte. Abgesehen davon, dass sich der MSV einen Trainerwechsel wohl nicht leisten könnte, ist Bernd Maas weiterhin von den Qualitäten der früheren Torjägerin, die seit dem Sommer die sportliche Verantwortung trägt, überzeugt. „Sie ist eine absolute Fußball-Fachfrau“, so Maas.

Trotzdem ist die Enttäuschung bei den Verantwortlichen groß – vor allem die ersten 25 Minuten waren am Sonntag ernüchternd. Bernd Maas: „Wir waren nach der guten Vorbereitung alle optimistisch. Aber es gibt noch genug Spiele gegen Teams wie Sand oder Herford, in denen wir punkten können.“

Plan B für die 2. Liga

Maas hält den Klassenerhalt weiterhin für machbar – wenn denn das Team sein Potenzial – wie zuletzt beim Remis in Freiburg geschehen – abrufen kann. Trotzdem müssen sich die Meidericher notgedrungen mit einem möglichen Abstieg befassen. Bernd Maas: „Natürlich reden wir auch über einen Plan B, der sich mit der 2. Bundesliga befasst.“ Es ist indes kein Geheimnis, dass der MSV im Falle eines Abstieges das gesamte Projekt Frauenfußball auf den Prüfstand stellen wird.

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