FCR Duisburg vorerst gerettet - Finanzlücke geschlossen

Der vorläufige Insolvenzverwalter beim FCR Duisburg, Andreas Röpke (2. von rechts), erklärt, dass der Verein „mit einem gesicherten Etat für die gesamte Saison in die neue Spielzeit“ gehen kann.
Der vorläufige Insolvenzverwalter beim FCR Duisburg, Andreas Röpke (2. von rechts), erklärt, dass der Verein „mit einem gesicherten Etat für die gesamte Saison in die neue Spielzeit“ gehen kann.
Foto: Michael Dahlke
Aufatmen beim FCR Duisburg: Die Zukunft des finanziell angeschlagenen Frauenfußball-Bundesligisten ist offenbar vorerst gesichert. Dennoch geht der Verein laut Insolvenzverwalter Andreas Röpke „mit dem weiterhin bestehenden Antragsverfahren in die neue Saison“.

Duisburg.. Die Zukunft des finanziell arg gebeutelten Frauenfußball-Bundesligisten FCR Duisburg ist anscheinend vorerst gesichert. Wie der Verein am Dienstag mitteilte, konnten Sponsoren gefunden werden, die die Etatlücke von 200.000 Euro schließen. Zunächst waren die Gespräche am Dienstag ergebnislos geblieben, und der vorläufige Insolvenzverwalter Andreas Röpke hatte entschieden, die Frist zur Eröffnung eines Insolvenzverfahrens bis Mittwoch zu verlängern. Am späten Nachmittag verkündete Röpke dann, dass der Etat für die kommende Saison gesichert sei.

„All die erfreuliche Hilfsbereitschaft versetzt uns jetzt in die Lage, mit einem gesicherten Etat für die gesamte Saison in die neue Spielzeit zu gehen. Es ist fast unfassbar, dass wir schlussendlich doch noch zu diesem positiven Ergebnis gekommen sind“, sagte Röpke. Duisburg, Uefa-Cup-Sieger von 2009, muss den Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens zwar nun nicht mehr stellen, laut Röpke geht der Verein aber „mit dem weiterhin bestehenden Antragsverfahren in die neue Saison“.

Nachhaltiges Konzept beim FCR

Der dreimalige Pokalsieger hatte in der vergangenen Woche erklärt, dass zwar ein nachhaltiges Konzept bestehe, aber weiterhin 200.000 Euro zur Rettung fehlen. Der FCR-Vorstand hatte daraufhin beschlossen, Röpke die Eröffnung des Insolvenzverfahrens vor dem 30. Juni zu empfehlen, wenn keine Zusage über die fehlenden Liquiditätszuschüsse erfolgt. (sid)

 
 

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