Marina Himmighofen freut sich auf die Polizei-EM

Rahel Kiwic und Sandra Betschart spielen für die Schweiz, Sofia Nati für Griechenland, Laura Luis für Portugal, Zsofia Racz für Ungarn, Lee Falkon für Israel – es gibt durchaus noch eine ganze Menge Nationalspielerinnen beim Frauenfußball-Zweitligisten MSV Duisburg. Nur keine deutschen Nationalspielerinnen mehr.

Nun ja, beinahe nicht. Denn Marina Himmighofen wird aller Voraussicht nach im Juni für Deutschland auflaufen – für die deutsche Polizei-Nationalmannschaft. „Leider verpasse ich den aktuellen Lehrgang, weil ich mich im letzten Regionalliga-Spiel verletzt habe“, berichtet die 31-Jährige, die nun schon seit 2009 in Duisburg spielt – erst für den FCR 2001 in der Bundesliga, nach dem Übertritt beim MSV. Derzeit gehört sie dem Reservekader der Zebras an.

Erst zum zweiten Mal wird es in der Zeit vom 20. bis zum 27. Juni in Prag eine Europäische Polizei-Meisterschaft im Frauenfußball geben. „Vor vier Jahren war ich noch in der Ausbildung“, berichtet die Polizeimeisterin. „Das hätte damals zeitlich einfach nicht gepasst.“ Nun aber freut sich Himmighofen auf das Turnier: „Im Mai ist der nächste Lehrgang in der Nähe von Dortmund. Ich hoffe, dass ich dann wieder dabei sein kann.“ Bislang hat die MSV-Spielerin zweimal das Trikot der deutschen Polizei-Nationalmannschaft getragen – in einem Testspiel gegen den FSV Gütersloh und in einer weiteren Partie gegen die französische Polizei-Auswahl.

Frankreich ist auch im Juni ein Gruppengegner der Deutschen in Prag; die weiteren Kontrahenten sind die Niederlande und Österreich. Die Parallelgruppe bilden Tschechien, Großbritannien, Dänemark und Norwegen.

Und mit ein bisschen Glück hat der MSV mit Marina Himmighofen bald nicht nur eine deutsche Nationalspielerin, sondern auch eine Europameisterin – in der Blaulichtvariante.

 
 

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