Kessen hofft gegen Burgaltendorf auf ein Ende der Ergebniskrise

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Die Tabellenführung in der Fußball-Landesliga ist für den FSV Duisburg nach dem 2:1 gegen die SV Schonnebeck in greifbarer Nähe.

Sportfreunde Niederwenigern – FSV Duisburg (So., 15 Uhr): Die Frage, ob das Scheitern im Kreispokal beim SV Walsum Auswirkungen auf die Meisterschaft haben wird, verneint FSV-Trainer Heiko Heinlein ganz klar: „Es hat ja kaum jemand gespielt, der am Sonntag in Niederwenigern dabei ist.“ Eine Ausnahme bildet höchstens das Angriffsduo mit Aleksandar Jovic und Osman Ardic, wobei letzterer sich nun zweimal nicht in guter Form präsentierte. Fehlen werden naturgemäß die in Walsum vom Platz gestellten Yalcin Alkurt und Tayfun Yildirim. Alkurts Platz könnte Stephan Hennen einnehmen, den Heinlein explizit lobt: „Als Ex-Profi zwei Tage nach der Rückkehr aus dem China-Urlaub ohne Vorbereitung im Kreispokal auf Asche aufzulaufen, davor ziehe ich ausdrücklich meinen Hut.“ Konkurrent Schonnebeck empfängt zeitgleich den PSV Lackhausen.

Duisburger SV 1900 – SV Burgaltendorf (So., 15.15 Uhr): An sich ist es ja einfach: „Wenn wir dieses Spiel gewinnen, stehen danach noch sieben Spiele aus und wir hätten elf Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz“, rechnet DSV-Trainer Ralf Kessen vor. So gesehen ist die Partie gegen die Essener ein „Endspiel um eine ruhige Restsaison“. Die aktuelle Lage bezeichnet Kessen als Ergebniskrise, denn gerade in der Vorwoche machten die 1900er ihre Sache nicht so schlecht. Allerdings gilt es sich nun richtig reinzuhauen, denn einige Spieler müssen ersetzt werden. Alex Schreier ist nach Gelb-Rot ebenso gesperrt wie David Römer, der glatt Rot kassiert hatte und für drei Pflichtspiele gesperrt worden ist. Fragzeichen stehen zudem hinter dem Einsatz von Emre Camdali und Justin Bock. Burgaltendorf, das als Elfter den ersten Abstiegsplatz einnimmt, sieht Kessen zweikampfstark – eine Eigenschaft, der der DSV entsprechend begegnen muss. „Wir müssen außerdem die Räume besser besetzen. Inzwischen ist auch klar, dass der Bezirksligist Meiderich 06/95 am 29. April der Auswärtsgegner in der letzten Runde des Kreispokals ist.

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