Kein Spaziergang

Mit viel Geduld und harter Arbeit holten sich Kevin Orendorz (links) und Co. den Sieg im ersten Halbfinalspiel.
Mit viel Geduld und harter Arbeit holten sich Kevin Orendorz (links) und Co. den Sieg im ersten Halbfinalspiel.
Foto: Funke Foto Services
Nach dem 3:1-Auftaktsieg gegen den EV Regensburg wollen die Füchse am Mittwoch auswärts den nächsten Schritt Richtung Oberliga-Finale machen.

Duisburg..  Das war ein hartes Stück Arbeit. Ein Satz, der in der Hauptrunde der Eishockey-Oberliga West noch für Stirnrunzeln gesorgt hätte. Im Play-off-Halbfinale gegen den EV Regensburg sorgte das Ganze aber für strahlende Gesichter. Denn gegen einen kompakten und laufstarken Gegner hatte sich der EV Duisburg am Ende verdient mit 3:1 durchgesetzt und liegt in der Best-of-Five-Serie mit 1:0 vorne. Am Mittwoch geht es um 20 Uhr in Regensburg weiter.

„Man hat uns schon angemerkt, dass wir eine lange Pause hatten“, sagte Diego Hofland, der in der 50. Minute den Schlagschuss von Markus Schmidt zur vorentscheidenden 2:1-Führung abgefälscht hatte. „Es war auch von vornherein klar, dass Regensburg auf einem ganz anderen Niveau spielt als die Hannover Indians im Viertelfinale.“

So taten sich die Füchse vor allem im ersten Drittel schwer. Und als Regensburg die EVD-Führung noch in der gleichen Spielminute ausgeglichen hatte, bekam das Team von der Donau Oberwasser. „Aber wir haben uns von Drittel zu Drittel gesteigert.“ Auch den kurzfristigen Ausfall von Verteidiger Maximilian Faber haben die Füchse gemeistert. „Für ihn ist ja Coco Krämer nach hinten gegangen. Und die Aufgabe hat er meiner Meinung nach gut gelöst“, so Hofland.

Die Serie wird also alles andere als ein Spaziergang. „Ich gehe auch davon aus, dass die Regensburger im Heimspiel alles geben werden. Auch der EVR will genau wie wir ins Endspiel. Sie müssen also gewinnen, um zunächst einmal noch ein Heimspiel zu haben und eine Chance auf das Finale zu haben“, so Hofland weiter.

Vorverkauf für Spiel drei

EVD-Coach Uli Egen ist sich dessen ebenso bewusst. Doch wie das erste Spiel endete, soll es nun in der zweiten Partie weitergehen. „Spätestens im letzten Drittel waren wir bereit, haben hinten nichts mehr zugelassen und das Spiel für uns entschieden. Anders als noch im ersten Drittel hatten wir auf die ganzen 60 Minuten gesehen die besseren Chancen.“ EVR-Trainer Doug Irwin machte ab dem zweiten Drittel „zu viele unnötige Scheibenverluste“ aus. „Im ersten Drittel haben wir taktisch gut gespielt.“ Auf Regensburger Seite gibt es eine Veränderung. Youngster Simon Schütz (17), der auch im Unterzahlspiel zum Einsatz kam, fehlt, weil er mit der U18-Nationalmannschaft unterwegs ist.

Am Donnerstag geht von 16.30 bis 19.30 Uhr derweil der Vorverkauf für Spiel drei in Duisburg weiter. Gespielt wird am Freitag um 19.30 Uhr in der Scania-Arena.

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