In Rheinhausen lud Eintracht Duisburg zum Montanturnier

Auf insgesamt zwölf Bahnen kamen die Duelle in der Sporthalle Krefelder Straße in Rheinhausen zur Austragung. Die Fortsetzung ist im kommenden Jahr erneut an Pfingsten geplant.
Auf insgesamt zwölf Bahnen kamen die Duelle in der Sporthalle Krefelder Straße in Rheinhausen zur Austragung. Die Fortsetzung ist im kommenden Jahr erneut an Pfingsten geplant.
Foto: WAZ Fotopool
Zum insgesamt 36. Mal veranstaltete Eintracht Duisburg das Internationale Montanturnier. Es kamen 250 Teilnehmer aus mehreren Ländern.

Duisburg..  Die klare 0:10-Finalniederlage konnte Sarah Woldt ganz gut verkraften. Immerhin hatte es die zwölfjährige Nachwuchsfechterin der Eintracht Duisburg beim vereinseigenen Turnier mit der amtierenden Deutschen Meisterin zu tun bekommen. „Aber es ist trotzdem richtig cool, beim eigenen Turnier zu fechten“, freute sich die Schülerin über ihren starken zweiten Platz in der Konkurrenz der B-Jugend (jüngerer Jahrgang) beim Internationalen Montanturnier in Rheinhausen.

Zum 36. Mal schon richteten die Duisburger Fechter ihr über die Grenzen hinaus bekanntes Turnier aus. In diesem Jahr kamen die rund 250 teilnehmenden Fechter unter anderem aus den Benelux-Ländern, England, Irland, der Schweiz und sogar den USA in die Halle an der Krefelder Straße. Für das kommende Jahr hat sich wie schon 2012 eine Delegation aus Israel angekündigt, letztes Jahr fanden gleich mehrere Sportler aus Ungarn den Weg in den Duisburger Westen. Die meisten internationalen Teilnehmer aber kommen aus den Niederlanden. „Wir pflegen eine sehr gute Zusammenarbeit mit unseren Freunden aus Benelux, insbesondere mit den Niederlanden. Das wollen wir in naher Zukunft noch weiter vertiefen, zum Beispiel mit einem Traineraustausch“, erzählt Christof Arnold, Vorsitzender der Fechtabteilung der Eintracht Duisburg. Im Gegensatz zu den einheimischen Fechtern, konnten die Teilnehmer aus den Benelux-Ländern in Duisburg Ranglistenpunkte sammeln.

Termin für das nächste Jahr steht

Vor allem die jungen Sportler haben großen Spaß an dem Multikulti-Charakter des Turniers gefunden. „Man kennt sich ja sonst meistens schon und so kann man auch einmal gegen neue Leute fechten. Das finde ich richtig gut“, sagt Sarah Woldt, die vier bis fünf Trainingseinheiten in der Woche in ihren Sport investiert. „Ich möchte irgendwann einmal bei Olympia mitfechten“, gesteht die junge Duisburgerin, deren großes Vorbild die Olympiasiegerin von 2008, Britta Heidemann, ist.

Dass die Veranstaltung, die im Rahmenprogramm mit der Rhein-Ruhr-Kulturbörse auch den Brückenschlag zwischen Sport und Kultur schafft, seit zwei Jahren wieder an der Krefelder Straße angesiedelt ist, erweist sich als Glücksfall. Die gestiegenen Teilnehmerzahlen machten den Umzug zurück zu den Wurzeln des Turniers 2012 nötig Auch im nächsten Jahr soll das Montanturnier übrigens wieder am Pfingstwochenende zur Austragung kommen. „Das war in diesem Jahr ein Versuch, aber das hat sehr gut funktioniert “, geht der Daumen von Christof Arnold für eine Wiederholung nach oben.

 

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