Hildebrand gehört zum „Top-Team Rio“

Aaron Hildebrand hofft auf die Olympia-Nominierung.
Aaron Hildebrand hofft auf die Olympia-Nominierung.
Foto: WAZ
Kämpfer des PSV Duisburg hofft auf die Nominierung für die Olympischen Sommerspiele im kommenden Jahr in der brasilianischen Metropole.

Duisburg..  Allmählich kann man die Tage bis zu den Olympischen Sommerspielen in Rio de Janeiro zählen. Wenn die deutsche Mannschaft am 5. August 2016 ins Maracana-Stadion einläuft, wäre Judoka Aaron Hildebrand vom PSV Duisburg nur zu gern dabei. Als einziger Duisburger gehört der 25-Jährige zum „Top-Team Rio 2016“, das der Olympia-Stützpunkt Rhein-Ruhr nominiert hat.

Ein Freibrief für die endgültige Berufung in den DOSB-Kader ist das freilich noch nicht – schließlich gehört auch Hildebrands unmittelbarer Konkurrent in der Gewichtsklasse bis 90 Kilogramm, der Mönchengladbacher Marc Odenthal, zum „Top-Team“ der herausragenden Athleten, die entweder für einen Verein im Rheinland starten oder ihren Lebens- oder Trainingsmittelpunkt in der Region haben.

In den kommenden Monaten wird es für Aaron Hildebrand darum gehen, Weltranglistenpunkte und damit weitere Argumente für die Rio-Teilnahme zu sammeln. Das hat unlängst bei einem Turnier in der Türkei nur bedingt geklappt. Nach einem Freilos in Runde eins bestritt er die zweite Runde siegreich, ehe beim dritten Kampf das Aus kam. Die nächsten Highlights stehen erst wieder ab Mai an – unter anderem bei einem Grand-Prix-Turnier in Zagreb, wobei die Nominierung allerdings noch offen ist. Danach steigt ein Grand-Slam-Turnier in der aserbaidschanischen Hauptstadt Baku.

Dem Top-Team gehören neben Hildebrand noch drei weitere Sportler mit Duisburger Vergangenheit an: die früheren Raffelberger Hockey-Spielerinnen Selin Oruz (Düsseldorfer HC) und Lea Stöckel (Rot-Weiß Köln) sowie Taekwondoin Levent Tuncat (früher TC Laar, heute Leopard Lengerich).

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