Großer Kampf, keine Punkte

SG Handball Hamm –
HC Wölfe Nordrhein 36:32 (19:16)

HC Wölfe: Pascal Wolfhagen, Julian Kamp (je 6), Jan-Niklas Sinnwell (6/1), Philipp Liesen, Max Molsner (je 3), Yannick Kamp (3/1), John Krölls, Justin Lindner.

Kleiner Kader, großer Kampf – aber wieder keine Punkte für den HC Wölfe Nordrhein in der Handball-Bundesliga der A-Junioren. Die Duisburger Jungs mussten sich auswärts der SG Handball Hamm mit 32:36 (16:19) geschlagen geben.

„Ich kann meinem Team keinen Vorwurf machen“, so Trainer Thomas Molsner. Gerade angesichts der schmalen Besetzung machten die Wölfe ihre Sache sehr gut. Gerade neun Feldspieler konnten die Duisburger in Westfalen aufbieten. „Zwei Jungs waren auf Stufenfahrt. René van Deventer hatte sich zudem am Samstag beim Spiel der zweiten Herren-Mannschaft verletzt“, erklärte der Coach. Umso bemerkenswerter ist die Ausbeute im Angriff. „32 Tore sind mehr als nur in Ordnung“, war Molsner von der Offensivpower seiner Mannschaft beeindruckt. „Nur hinten haben wir zu viel zugelassen.“ Zudem bestrafen die Hammer jeden Fehler sofort, trafen zudem häufig nach Tempogegenstößen.

„Hamm war über 60 Minuten sehr aggressiv. Sie haben das schon gut gemacht“, erklärte Molsner. Zudem gab es immer mal wieder Phasen, in denen die Wölfe nicht so recht zum Zuge kamen. Besonders ärgerlich: Vier Siebenmeter ließen die Duisburger ungenutzt – bei einer Vier-Tore-Niederlage.

Während sich die meisten übrigen Handballer am kommenden Wochenende ungestört die rote Pappnase aufsetzen können, müssen die Wölfe ran – sie treffen auf das Spitzenteam GWD Minden.

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