Gier zurück – auch Rácz neu bei den Zebras

Madeline Gier kehrt von der SGS Essen nach Duisburg zurück.
Madeline Gier kehrt von der SGS Essen nach Duisburg zurück.
Foto: WAZ FotoPool
Zweitliga-Spitzenreiter MSV Duisburg stockt den Kader für die Rückrunde weiter auf. Grings freut sich über neue Alternativen.

Duisburg..  Die Zeiten, in denen bei den Zweitliga-Fußballerinnen des MSV Duisburg Ersatzkeeperin Anna Sarah Deinert auf dem Feld aushelfen musste, dürften endgültig der Vergangenheit angehören. Der Kader des eindeutig in Richtung Wiederaufstieg steuernden Spitzenreiters wurde am Wochenende noch einmal weiter aufgestockt. Mit Madeline Gier und Zsófia Rácz vermeldeten die Zebras ihre Zugänge fünf und sechs in der Winterpause.

Madeline Gier ist dabei eine Quasi-Rückkehrerin. Für den erst seit 2014 Frauenfußball anbietenden MSV hat sie noch nie gespielt, aber für den Vorgängerklub FCR 2001 Duisburg. Die 19-Jährige, in Oberhausen geboren und beim dortigen VfR 08 ausgebildet, kickte von 2008 bis 2012 bei den Hüttenheimerinnen und avancierte in dieser Zeit zur Nationalspielerin. Von der U 15 bis zur U 20 durchlief sie alle DFB-Auswahlteams; zwischenzeitlich wechselte sie zum Reviernachbarn SGS Essen, von dem sie nun bis zum Saisonende ausgeliehen wird, um die in der Erstklassigkeit nicht ausreichend vorhandene Spielpraxis zu erlangen. Sollte die Angreiferin, die die eher untypische Rückennummer 6 tragen wird, ihren Anteil zum erhofften Aufstieg beitragen, dürfte von MSV-Seite Interesse an einer Ausweitung des Engagements bestehen.

Fest bis 2017 in Duisburg unterschrieben hat Zsófia Rácz. Die Ungarin traf in der Zweitliga-Hinrunde noch gegen den MSV – bei der 2:3-Niederlage ihres 1. FC Lübars. Die 53-malige Nationalspielerin ihres Heimatlandes, die im offensiven Mittelfeld zum Einsatz kommt, verpasste in der ersten Saisonhälfte nicht eine einzige Minute und erzielte bei elf Einsätzen sieben Treffer. Auf dem Rücken wird sie die Nummer 28 tragen. „Damit zeigen wir noch einmal, dass wir unser Saisonziel ernsthaft verfolgen“, freut sich Trainerin Inka Grings über das neue Sextett.

 
 

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