Duo aus Israel unterschrieb beim MSV

Nach dem Test-Einsatz gegen die Dinslakener Oldies vor Wochenfrist wurde Torhüterin Mairav Shamir nun fest vom MSV verpflichtet.
Nach dem Test-Einsatz gegen die Dinslakener Oldies vor Wochenfrist wurde Torhüterin Mairav Shamir nun fest vom MSV verpflichtet.
Foto: Funke Foto Services
Mairav Shamir und Lee Falkon spielen ebenso für Duisburg in der 2. Bundesliga wie die ehemalige Nürnbergerin Nicole Munzert. 4:1 im Test gegen Bochum.

Duisburg..  Am Grundprinzip hat sich bei den Fußballerinnen des MSV Duisburg auch nach dem Abstieg aus der 1. Bundesliga nichts geändert. Kaum war das Testspiel gegen den Regionalligisten VfL Bochum am Mittwochabend angepfiffen, rief Trainerin Inka Grings auf der Bank bereits wieder lautstark: „Vor!“ Der Unterschied: Eine Etage tiefer dürfte diese Marschroute häufiger mit Leben gefüllt werden als in der trüben vergangenen Saison. Zumindest eine Halbzeit lang klappte die Sache mit dem Vorwärtsgang beim 4:1 (3:0)-Sieg dann auch ganz ordentlich.

Wichtiger als die Bilanz der 90 Minuten dürfte freilich sein, dass der Zweitliga-Kader der Zebras nun mehr oder weniger komplett ist. Nach Danica Wu (Herforder SV) unterschrieben am Mittwoch auch die Israelinnen Lee Falkon (Bröndby IF, Angriff) und Mairav Shamir (1. FC Lübars, Tor) sowie die ebenfalls für die Offensive eingeplante Nicole Munzert vom Süd-Regionalligisten 1. FC Nürnberg. Außerdem wurde die Japanerin Yuna Segawa nun auch offiziell aus der zweiten Mannschaft nach oben gezogen. Höchstens in der Abwehr könnte jetzt noch Verstärkungsbedarf bestehen.

Die Erkenntnisse aus dem vorletzten Test vor dem Pokalspiel in Mainz – am Samstag um 11 Uhr geht es noch einmal daheim gegen die U-19-Jungs der Sportfreunde Troisdorf – hielten sich in Grenzen, da nicht nur Inka Grings einen stärkeren Gegner erwartet hatte. Vor der Pause erspielte sich der MSV, der im 4-3-3-System antrat, eine Großzahl von Chancen, von denen Laura Luis und Steffi Weichelt nur zwei verwerteten. Eine Hereingabe von Lara Heß lenkte eine Bochumerin zum 3:0 ins eigene Tor ab. Heß glänzte danach noch mit dynamischen Vorstößen, ließ aber zwei große Möglichkeiten ungenutzt. Die eingewechselte Yuna Segawa erhöhte nach Wiederbeginn auf 4:0. Es folgte viel Leerlauf, ehe Bochum in der Schlussphase noch das Ehrentor glückte.

MSV: Kämper (62. Shamir) – Hellfeier, Schenk, Kiwic, Mitter (46. Segawa) – Weichelt (62. Mirvan), Nati (46. Falkon), Wu – Luis (46. Munzert), Bresonik (62. Büning), Heß.
Tore: 1:0 Luis (6.), 2:0 Weichelt (8.), 3:0 (22., Eigentor), 4:0 Segawa (54.), 4:1 Brück (86.).

 
 

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