Duisburger SV 1900 gewinnt Lokalderby gegen Hamborn 07

Innenverteidiger Alperen Sipahi (rotes Trikot, rechts) schaltet sich hier für den DSV in den Angriff ein und klärt gegen gegen zwei Hamborner.
Innenverteidiger Alperen Sipahi (rotes Trikot, rechts) schaltet sich hier für den DSV in den Angriff ein und klärt gegen gegen zwei Hamborner.
Foto: WAZ FotoPool
In der Fußball-Landesliga siegte der DSV 1900 gegen Hamborn 07 2:0. Adrian Tober erzielte für die Wanheimerorter beide Tore und flog anschließend vom Platz. 07-Trainer Joachim Hopp kündigt harte Wochen an: „Es gibt keine Ausreden mehr.“

Duisburg..  07-Urgestein Kurt Weitauer verließ am Sonntag nach 86 Minuten traurig und enttäuscht die Platzanlage an der Düsseldorfer Straße. „Ich habe die Mannschaft ein Jahr lang nicht mehr gesehen. Das sieht gar nicht gut aus“, beurteilte der frühere Trainer und Manager des Fußball-Landesligisten Hamborn 07 die 0:2 (0:0)-Derby-Niederlage beim Duisburger SV 1900. Joachim Hopp, aktueller Übungsleiter bei den Löwen, blickte unmittelbar nach dem Spiel auf das Duell am Mittwoch gegen Schlusslicht TuB Bocholt: „Dann gilt’s. Es zählen keine Ausreden mehr.“

Bei den Gastgebern müssen sie derzeit nicht nach Ausreden suchen. Die Wanheimerorter haben nun alle drei Rückrundenspiele gewonnen. „Vielleicht geht ja bei einer Serie noch etwas“, so DSV-Boss Thomas Brag.

Mann des Spiels war Adrian Tober. Der DSV-Kapitän erzielte beide Tore der Wanheimerorter. In der 56. Minute traf Tober in Anschluss an eine schlecht abgewehrte Ecke zum 1:0. In der 81. Minute verwandelte er einen Foulelfmeter. Und eine Minute später war die Weste des Matchwinners befleckt. Nach einem harten Foulspiel kassierte er die Rote Karte.

Schiri verweigert 07 einen Elfmeter

07-Trainer Joachim Hopp attestierte seiner Mannschaft zwar eine Leistungssteigerung gegenüber dem Grottenkick gegen Viktoria Buchholz in der Vorwoche, doch dem Ex-Profi war klar, dass das trotzdem noch zu wenig war. Die Löwen beklagten zwar in der vierten Minute nach einem Foul an Michel Domjahn zurecht einen verweigerten Elfmeter. Trotzdem waren sie mit dem 0:0 zur Pause gut bedient.

„Hamborn lag doch in der ersten Halbzeit für uns auf dem Präsentierteller“, so DSV-Trainer Heiko Heinlein, der gegen seinen Ex-Klub gerne früher die Weichen auf Sieg gestellt hätte. Der Coach beklagte vor allem Schwächen im Aufbauspiel der Wanheimerorter. Thomas Kirsch – auch ein Ex-Löwe – vergab in der ersten Halbzeit gleich drei gute Torchancen. Stephan Bork traf zudem die Latte, und zweimal mussten die Löwen auf der Linie klären.

Erst nach dem Führungstreffer des DSV kam Hamborn besser ins Spiel. Erst musste Tim Wiederhold bei einem Schuss von Lutz Pastoors auf der Linie klären (60.), dann zwang Ramazan Ünal DSV-Keeper Julien Schneider bei einem Freistoß zu einer Glanzparade (70.). Mit Tobers Elfmetertor war die Partie indes entschieden.

Mittwoch geht’s weiter

Schon am Mittwoch geht’s für beide Mannschaften weiter. Die Wanheimerorter müssen im Auswärtsspiel beim VfB Bottrop auf Rotsünder Adrian Tober verzichten und bangten zudem um Stephan Bork, der sich gestern in der Schlussphase eine Handverletzung zuzog und ausgewechselt werden musste.

Und für die Löwen, für die der Derby-Fluch mit dem gestrigen Spiel weiter Bestand hat, zählt dann im Holtkamp gegen TuB Bocholt nur ein Sieg. Das Schlusslicht hat erst einen Punkt auf dem Konto – aus dem Hinspiel gegen Hamborn.

 
 

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