Der MSV steckt im Abstiegskampf

Das Erwachen ist bitter. Der Traum von einer entspannten Rest-Rückrunde in der 2. Fußball-Bundesliga ist für den MSV Duisburg geplatzt. Eine Heimniederlage gegen den 16. der Tabelle, eine Auswärtspleite beim Schlusslicht – so einen schlechten Start hatten nichtmals die Pessimisten nach der Winterpause auf dem Zettel. Der MSV steckt schon nach zwei Spielen im neuen Jahr wieder mitten im Abstiegskampf.

Reflexartig stehen nun mehrere Fragen im Raum. Ist eine rundum harmonische Wintervorbereitung inklusive eines Trainingslagers ohne große Aufreger dann doch Gift für den sportlichen Erfolg? Sagen Testspielergebnisse – der MSV gewann im Winter nur eines von fünf Vorbereitungsspielen – dann doch mehr aus als es die Verantwortlichen glauben machen wollen? Und resultierte der Aufschwung der Zebras im alten Jahr allein aus der Entlassung von Trainer Milan Sasic?

Coach Oliver Reck muss sich in seiner jungen Trainerlaufbahn nun erstmals einer Krisensituation stellen. Die Lage spitzt sich zudem zur Unzeit zu. Der MSV Duisburg benötigt im schweren Kampf um Sponsoren und Sympathien – vor allem im Hinblick auf die Lizenzierung – Rückenwind vom Platz. Von daher kam der Weckruf von Rostock zur rechten Zeit.

 
 

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