Bei zwei Niederlagen ist alles vorbei

Paul Schüler (links) im Duell mit Moritz Oeler: Ob es dieses Duell der „Zehner“ am Wochenende auch in Berlin geben wird, ist noch offen.
Paul Schüler (links) im Duell mit Moritz Oeler: Ob es dieses Duell der „Zehner“ am Wochenende auch in Berlin geben wird, ist noch offen.
Foto: FUNKE Foto Services
ASC Duisburg bestreitet die Spiele zwei und drei des Play-off-Finales um die Deutsche Meisterschaft bei den Wasserfreunden Spandau.

Duisburg..  Die Frage, ob Paul Schüler nach Berlin mitfährt, stellte sich für Arno Troost nicht. „Es ist womöglich die letzte Auswärtsfahrt der Saison, da sind natürlich alle dabei. Ob er spielt, steht auf einem anderen Blatt“, sagt der Trainer des ASC Duisburg über seinen Leistungsträger, der am Mittwoch bei der 6:7-Niederlage im ersten Play-off-Finalspiel um die deutsche Wasserball-Meisterschaft gegen die Wasserfreunde Spandau verletzt ausschied. Die Partien zwei und drei werden am Samstag um 16 Uhr und am Sonntag um 15 Uhr in der Schöneberger Schwimmhalle ausgetragen.

Und dann könnte eben auch schon wieder alles vorbei sein. So knapp das Ergebnis im heimischen Becken auch war – am Ende gingen die Amateure als Verlierer aus dem Wasser. „Sicherlich haben wir in diesem Spiel auf Augenhöhe agiert, aber die Frage ist natürlich auch, was der Gegner noch zu bieten hat. Die Spandauer haben insgesamt ein bisschen nervös agiert, was auch kein Wunder ist, weil sie vorher im Pokal nur knapp gegen Waspo Hannover gewonnen hatten und wir Waspo im Halbfinale klar besiegt hatten“, so Arno Troost.

Defensive war in guter Form

Die taktische Marschroute für beide anstehenden Partien ist kein großes Geheimnis. „Spandau darf nicht von Beginn an davonziehen, das weiß ja jeder in Deutschland“, sagt der Trainer, der sich gern wieder auf eine ähnlich stabile Defensive verlassen würde wie am Mittwoch, als sieben Gegentore ein respektables Ergebnis darstellten: „Wobei man bei vieren davon sagen kann: Die sollten nicht fallen.“

Was die Verletzung von Paul Schüler angeht, verspürt Arno Troost schon einen gewissen Grimm gegenüber den Unparteiischen. „Man sieht auf der Videoaufzeichnung, dass es ein klarer Faustschlag von Mateo Cuk war. Die Schiedsrichter haben es aber nicht übersehen, sondern einfach nur als leichtes Foul beurteilt.“ Das war es aber eben nicht. weshalb hinter der Einsatzfähigkeit des Duisburger Nationalspielers ein dickes Fragezeichen steht, während der Kroate in Reihen der Spandauer am Samstag auf jeden Fall mitwirken kann.

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