Auftakt hätte für MKC besser laufen können

Willi Franken steuerte in Wetter insgesamt drei Tore für den MKC bei.
Willi Franken steuerte in Wetter insgesamt drei Tore für den MKC bei.
Foto: Fabian Strauch
Meidericher Bundesligist holte beim ersten Saisonspieltag in Wetter zwei Siege und musste drei Niederlagen hinnehmen.

Duisburg..  Das war nicht unbedingt der Saisonstart, den sich der 1. Meidericher Kanu-Club in der Kanupolo-Bundesliga gewünscht hatte. Auf dem Harkortsee in Wetter an der Ruhr gab es zwei Siege und drei Niederlagen. Das bedeutet den achten Platz von zwölf Teams nach dem ersten Spieltag.

Gleich im ersten Spiel traf der MKC auf den Titelfavoriten WSF Liblar. Mario Küppers und Björn Zirotzki sorgten für eine schnelle 2:0-Führung, die Liblar jedoch noch vor der Pause ausglich. Am Ende behielten die Erftstädter knapp mit 4:3 die Oberhand. Zirotzkis zweites Tor kam zu spät. In der zweiten Begegnung war dann der Deutsche Meister Rothe Mühle Essen der Gegner. Nach einem ausgeglichenen Spiel siegten die Essener mit 5:3, wobei die Meidericher erst in der Schlussphase das entscheidende fünfte Tor kassierten; zuvor war der Ausgleich machbar gewesen. Die Duisburger Treffer erzielten Willi Franken (2) und Jan Grünewald. In der dritten Begegnung gab es den ersten Sieg gegen Pirat Bergheim. 7:1 hieß es am Ende durch Tore von Björn Zirotzki (3), Mario Küppers und Robin Werner (je 2).

Am zweiten Tag verlor der MKC gegen Gastgeber KC Wetter erst in der Schlussminute durch einen umstrittenen Penalty mit 2:3. Die zwei Tore von Mario Küppers reichten damit nicht zum Teilerfolg. Der Spieltag endete dann mit einem sicheren 4:2-Sieg gegen die Wanderfalken aus Essen. Die Tore erzielten Jan Grünewald (2), Mario Küppers und Willi Franken.

Trotz der negativen Spielbilanz nahmen die Meidericher für sich die Erkenntnis mit, jederzeit mit den Spitzenmannschaften mithalten zu können. Weiter geht es am 6. und 7. Juni mit dem zweiten Spieltag auf dem Essener Baldeneysee. Gegner sind dort KCNW Berlin, der Göttinger PC, der ACC Hamburg, der RSV Hannover, der PSC Coburg und der KSV Glauchau, das momentane Schlusslicht.

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