ASCD steht wieder an der Spitze

Ein bisschen sorgenvoll musste Arno Troost im Spiel gegen Esslingen bisweilen dreinblicken.
Ein bisschen sorgenvoll musste Arno Troost im Spiel gegen Esslingen bisweilen dreinblicken.
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Duisburger stoßen nach ihrem 13:11-Arbeitssieg gegen Esslingen wieder auf Platz eins vor, weil Hannover in Berlin verliert.

Duisburg..  Die richtige Feierstimmung wollte bei den Wasserballern des ASC Duisburg nach dem Spiel gegen den SSV Esslingen nicht aufkommen. Schließlich war der 13:11 (1:2, 3:2, 7:4, 2:3)-Sieg über die Württemberger ein sehr hartes Stück Arbeit gewesen. Einen Grund zum Feiern gab es am Ende des Tages allerdings trotzdem: Weil die Wasserfreunde Spandau gleichzeitig im Spitzenspiel gegen Waspo Hannover mit 11:8 die Oberhand behielten, sind die Amateure nun wieder Tabellenführer – mit jeweils einem Punkt Vorsprung auf die beiden Kontrahenten.

Arno Troost, nach planmäßiger Beendigung seiner Tätigkeit als Trainer der deutschen Nationalmannschaft wieder allein für den ASCD verantwortlich, sah auch in seinem Fehlen aufgrund von Verbandsverpflichtungen einen Grund für den knappen Ausgang der Partie: „Unser junges Team braucht nun einmal permanente Betreuung.“ Die will er nun in den kommenden drei spielfreien Wochen nachholen, um für die entscheidende Phase der Punktrunde gerüstet zu sein. Dann geht es nämlich nach Spandau und nach Hannover. „Mit einem Sieg aus diesen beiden Spielen hätten wir zumindest Platz zwei sicher. Man muss die Kirche halt auch mal im Dorf lassen, denn vor der Saison war sicher nicht damit zu rechnen, dass wir vor diesen beiden Mannschaften stehen würden.“

In der Partie gegen Esslingen versäumten es die Gastgeber, sich rechtzeitig entscheidend abzusetzen, um nicht bis zum Schluss um die Pflichtpunkte bangen zu müssen. „Wir hatten einfach nicht die Ruhe, die wir in unserem Spiel brauchen. Es gab dann sicherlich auch mal Phasen, wo man glaubte, dass es so nicht funktionieren kann. Auf der anderen Seite hätte es aber auch deutlicher ausgehen können, wenn man bedenkt, dass wir einige Male Pfosten und Latte getroffen haben.“

Tore: Real (4), Daniel Grohs (3), Schüler (2), Manuel Grohs, Kalberg, Möller, Theis.

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