ASC Duisburg fährt mit Vorsprung nach Hannover

Jan Obschernikat ist mit seinen Kollegen am Samstag und Sonntag bei Waspo Hannover am Ball.
Jan Obschernikat ist mit seinen Kollegen am Samstag und Sonntag bei Waspo Hannover am Ball.
Foto: Lars Heidrich
Die ASCD-Wasserballer treten im Play-off-Halbfinale zweimal bei WaSpo an. Zwei Siege fehlen dem Team zum Finaleinzug.

Duisburg..  In Duisburg ist es wärmer als in Hannover. Zumindest gilt das für die Wassertemperaturen in den Becken, in denen sich die Mannschaften von Waspo Hannover und des ASC Duisburg in diesen Tagen um die Teilnahme an den Endspielen um die Deutsche Meisterschaft streiten. An diesem Wochenende steigen in Hannover die Spiele zwei und drei der Halbfinalserie im Freibad Limmer.

„Das Wasser ist dort kälter als bei uns“, sagt ASCD-Trainer Arno Troost, der aber zumindest die Gewissheit hat, dass es im Rahmen der Serie noch einmal ins wärmere Becken am Barbarasee geht. Durch den 8:6-Erfolg vom vergangenen Mittwoch liegen die Duisburger in der Serie, in der drei Siege zum Finaleinzug erforderlich sind, mit 1:0 vorne. „Uns wird Hannover nicht so schnell los“, so Troost.

Sollten die Amateure am Samstag ab 18 und am Sonntag ab 13 Uhr zwei weitere Siege landen, wäre das Halbfinale sogar schon entschieden. „Ich bin Realist genug. Hannover ist zu besseren Leistungen fähig“, will Troost daran aber nicht denken. Mit einem Sieg aus zwei Spielen könnte sich der Vizemeister aber zumindest einen Matchball im heimischen Becken erarbeiten.

Mit dem Sieg im ersten Spiel haben die Duisburger ein wichtiges Signal gesendet. In der Punkterrunde besiegten die Duisburger zwar einmal Meister Spandau, verloren aber beide Spiele gegen Hannover. „Dieser Sieg war nun gut für das Selbstvertrauen“, weiß Troost um die Bedeutung des letzten Spiels. Die Hannoveraner spürten nun am eigenen Leib, dass sie auch gegen das Duisburger Team verwundbar sind.

Starke Defensivleistung

Die Amateure machen sich am Samstag um 10 Uhr ohne Personalsorgen auf den Weg in die niedersächsische Metropole. Der Schlüssel zum Erfolg könnte auch heute ein Auftreten mit 100-prozentiger Konzentration sein. So knackte der ASCD Waspo Hannover bereits im ersten Spiel. Eine geringe Fehlerquote, ein erfolgreiches Überzahlspiel und die individuelle Klasse einzelner Spieler wie Torwart Moritz Schenkel und Center Julian Real, die die Hannoveraner Offensivbemühungen immer wieder zunichte machten.

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