An die Spitze heran robben

Manfred Wählen hatte es bereits gesagt: „Wir wollen uns wieder an die Spitze heran robben“, sagte der Trainer des Frauenhandball-Oberligisten TV Aldenrade vor kurzem.

TV Aldenrade – SV Straelen (Sa., 19 Uhr, Driesenbusch): Genau dazu hat der TVA die Gelegenheit. Sollten die Walsumerinnen gewinnen würden sie nach Minuspunkten zum Tabellendritten aus Straelen aufschließen. Dabei wird Lisa Hüsken allerdings fehlen. Sie hatte sich im Pokalspiel am Daumen verletzt. „Eine genaue Untersuchung war wegen der Schwellung noch nicht möglich“, sagt Wählen. „Natürlich kann auch Ines Völlings auf dieser Position spielen. Für Lisa ist es aber bitter, da sie zuletzt sehr gut gespielt hat.“ Auch Alice Scheja wird weiterhin ausfallen. Spannend dürfte es werden: Im vergangenen Jahr führte der TVA zur Pause schon mit 22:8, dennoch gab Straelen nicht auf, sodass am Ende ein knapper 32:29-Erfolg für Aldenrade stand.

TV Lobberich – ETuS Wedau (So., 11.45 Uhr): Die Wichtigkeit dieser Partie ergibt sich mit einem Blick auf die Tabelle. Wedau steht auf dem vorletzten Rang – und damit auf einem Abstiegsplatz – könnte Lobberich (ein Punkt mehr) aber mit einem Erfolg überholen. Am vergangenen Wochenende erzielte der ETuS zum ersten Mal in dieser Saison 30 Tore. „Wäre uns das öfter gelungen, stünden wir nun weiter oben“, so Trainer Jörn Janhsen. Ohnehin scheinen in dieser Spielzeit im Schnitt (bis auf wenige Ausreißer) weniger Tore zu fallen. „Wir müssen gegen Lobberich die Laufarbeit intensivieren“, so Janhsen. Von der 10:38-Pleite des Gegners vor einer Woche bei Spitzenreiter Aldekerk lässt sich der Coach nicht blenden. „Das liegt dort am Harz.“ Unsicher ist der Einsatz von Anika Seck.