Adrian Grygiel half beim Test in Frankfurt aus

Ene Szene aus der DEL-Saison 2005/06: Der damalige Fuchs Trond Magnussen im Duell mit Adrian Grygiel, der damals für Krefeld spielte – und gestern beim EVD in Frankfurt aushalf.
Ene Szene aus der DEL-Saison 2005/06: Der damalige Fuchs Trond Magnussen im Duell mit Adrian Grygiel, der damals für Krefeld spielte – und gestern beim EVD in Frankfurt aushalf.
Foto: WAZ

Duisburg..  Den Füchsen gehen die Verteidiger aus. Kämpferisch gute Leistung bei der 1:5-Niederlage in Hessen.

Es ist schon eine Weile her, dass Adrian Grygiel das Trikot des EV Duisburg getragen hat. In der Saison 2000/01 spielte er mit den Füchsen in der Oberliga Nord. 2003/04 lief er in einigen Zweitliga-Spielen für Duisburg auf. Gestern unterstützte er den EVD beim letzten Testspiel in Frankfurt, nachdem die Füchse am Freitag zum Oberliga-Auftakt in Kassel mit 2:6 verloren hatten. Dabei mussten sich die arg dezimierten Duisburger mit 1:5 (0:1, 1:1, 0:3) bei den Löwen Frankfurt geschlagen geben, lieferten aber in den ersten 40 Minuten trotz spärlicher Aufstellung eine gute Leistung.

Grygiel steht aktuell immer noch bei den Grizzly Adams Wolfsburg aus der DEL unter Vertrag – eine Zukunft bei den Niedersachsen hat er aber wohl nicht. Schon seit dem ersten Eistraining ist Grygiel in Duisburg dabei. „Er konnte uns heute helfen und Wolfsburg war damit einverstanden“, so EVD-Sportdirektor Matthias Roos. „Eine Verpflichtung steht aktuell aber nicht im Raum. Adrian hofft natürlich auf ein Engagement in der DEL oder der zweiten Liga.“

Zu allem Überfluss geriet der EVD-Mannschaftsbus auf dem Hinweg in einen Stau, sodass es mit schweren Beinen auf das Eis ging. Frankfurt ging in der neunten Minute durch Patrick Schmid in Führung, doch spätestens im zweiten Drittel hatten sich die Gäste gefangen. Nils Liesegang erzielte zwar das 2:0 (35.), doch Diego Hofland brachte den EVD auf 1:2 (39.) heran – und plötzlich lag der Ausgleich in der Luft: Doch der Puck donnerte nur an die Latte. Der folgende Schuss von Daniel Schmölz landete in der Fanghand von Ex-EVD-Keeper Björn Linda. Im letzten Drittel war der Tank dann – erwartungsgemäß – leer. Marc Schaub (38.), Tim Ansink (48.) und Chris Stanley (53.) stellten den Endstand her.

„Mit Oliver Püllen, der am Samstag im Training umgeknickt ist, ist uns ja noch ein weiterer Verteidiger ausgefallen“, so Trainer Franz Fritzmeier. Nach einer Spieldauerstrafe gegen Maik Blankart „waren nur noch vier Verteidiger dabei – davon zwei Stürmer“, so Fritzmeier. „Die kämpferische Einstellung war gut.“ Schon am Freitag gab es von Fritzmeier angesichts der Besetzung eine Kampfansage: „Wir kommen wieder – wie schon in der Vergangenheit!“

Löwen Frankfurt –
EV Duisburg 5:1

Drittel: 1:0, 1:1, 3:0
Tore: 1:0 (8:18) Schmid (Gare), 2:0 (34:27) Liesegang (Cespiva, Breitkreuz), 2:1 (38:02) Hofland (Wasen, Pfohl), 3:1 (47:00) Schaub (Wichert, Wittfoth), 4:1 (47:35) Ansink, 5:1 (52:46) Stanley (Liesegang). Strafen: Frankfurt 6, Duisburg 8 + 10 + Spieldauer (Blankart). Zuschauer: 2019.

 

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