Fortuna-Torfrau Alexandra Grientela hält den Sieg fest

Fast wäre die makellose Bilanz der Oberliga-Handballerinnen der Fortuna von zu diesem Zeitpunkt 30:0 Punkten beim Tabellenelften TV Lobberich zu Ende gegangen. Letztlich kamen die Gäste jedoch noch mit einem blauen Auge davon und konnten mit einem schmeichelhaften 27:26 die Heimfahrt antreten.

„Wir haben heute sehr, sehr glücklich gewonnen. Hätte unsere Torfrau Alexandra Grientela nicht zehn Sekunden vor dem Schlusspfiff einen Ball von außen gehalten, wäre es sicherlich ein gerechtes Unentschieden geworden“, sagte Fortuna-Trainerin Heike Stanowski hinterher.

Fortuna war gut ins Spiel gekommen, hatte mit 6:1, 9:4 und 18:13 geführt. Nach der Pause (18:14) machten sich die Gäste dann aber das Leben selbst schwer und erzielten nur noch neun Treffer. Stattdessen brachten sie durch viele technische Fehler und unkontrollierte Pässe Lobberich immer wieder in Ballbesitz. Auch für Stanwoski waren die vielen Unkonzentriertheiten ein Rätsel, da der TVL keineswegs seine 3:2:1-Deckung umgestellt hatte und damit die Fehler provoziert hätte.

Gleichwohl war es zunächst beim Vier-Tore-Vorsprung (20:16) der Fortuna geblieben. Danach holten die Gastgeberinnen jedoch immer weiter auf und glichen ab dem 20:19 immer wieder zum Ausgleich aus, schafften es aber nicht, die Führung zu übernehmen. Dies reichte allerdings, um Fortuna bis zum Schluss um den Sieg zittern zu lassen.

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