Fortuna-Talent Taskin sagt Nationalmannschaft ab

Düsseldorf. Der Binnenstaat Aserbaidschan scheint als Fußball-Land immer mehr an Beliebtheit zu gewinnen. Nachdem sich Fortunas U23-Kicker Tugrul Erat kürzlich für die U21-Nationalmannschaft Aserbaidschans entschied (die NRZ berichtete), erhielt nun auch sein Mannschaftkollege Eren Taskin eine Einladung zur Juniorenauswahl.

Doch das Offensivtalent musste aufgrund einer Zerrung verletzungsbedingt sein bevorstehendes Debüt absagen.

Interessant ist aber die Entstehungsgeschichte seiner Nominierung. Denn eigentlich besitzt Taskin neben der deutschen lediglich noch die türkische Staatsbürgerschaft. Aber es ist nicht ungewöhnlich, dass Spieler für eine Nationalmannschaftskarriere mal eben die Staatsbürgerschaft wechseln.

Ähnlich war es auch bei Kollege Erat. Der Flügeldribbler war sogar erst im Zuge der Nationalmannschaft zum ersten Mal in Aserbaidschan. Und ähnlich wie Erat, wurde auch Taskin von Fortunas U23-Coach Taskin Aksoy für die Juniorenauswahl empfohlen. „Ich habe sicher auch bei Eren einen kleinen Anteil. Aber den meisten hat er selbst durch seine sehr gute Leistung bei uns“, verrät Aksoy.

Fortunas großes Talent Samuel Piette dürfte sich indes übrigens sehr ärgern. Sagte er doch seine Nationalmannschaftsreise mit Kanada ab, um für Fortunas Reserve am Samstag gegen die SG aus Wattenscheid aufzulaufen. Bitter nur, dass sich der 19-Jährige am vergangenen Sonntag in der Partie bei SSVg Velbert die gelbrote Karte abholte und nun gesperrt ist.

 
 

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