Bundesliga-Aus der Baskets ist rechtskräftig!

Aus der Traum! Baskets-Boss Murat Didin.
Aus der Traum! Baskets-Boss Murat Didin.
Foto: Lars Heidrich

Jetzt ist Düsseldorf um einen weiteren Profi-Klub ärmer: Nach der Insolvenz der Bundesliga-Handballer der HSG sind nun auch die Profi-Basketballer der Baskets offiziell von der Bundesliga-Landkarte gestrichen. Wie Zweitliga-Geschäftsführer Daniel Müller gegenüber der NRZ bestätigte, zog der Verein am Donnerstag ein bereits beantragtes Schiedsgerichtsverfahren zurück, mit dem die Mannschaft von Trainer und Manager Murat Didin auf dem Rechtsweg noch ein Startrecht im Basketball-Unterhaus einklagen wollte. Durch den Rückzug der Rechtsmittel ist der Lizenzentzug aufgrund wirtschaftlicher und lizenzrechtlicher Verfehlungen rechtskräftig. Die Baskets stehen somit als erster Absteiger in die drittklassige „ProB“ fest.

„Um den Basketballstandort Düsseldorf tut es uns leid“, betonte Daniel Müller, „wir würden uns freuen, wenn er in den nächsten Jahren für den professionellen Basketballsport neu belebt werden könnte.“

Mit dem rechtskräftigen Lizenzentzug endet für die Baskets, die Ende April noch den sportlichen Erstliga-Aufstieg feierten, ein monatelanger Rechts-Marathon vor den diversen Justiz-Organen der Basketball-Bundesliga, die dem Verein wiederholt „fehlende wirtschaftliche Leistungsfähigkeit“ attestierten.

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