Wickede ist gefestigt - Die Westfalia kommt zurück

Das bittere Ende einer Saison, für die sich Westfalia Wickede hätte belohnen können. Es wird die Westfalia aber nicht umhauen. Viel hatten die Wickeder richtig gemacht, die Einstellung stimmte immer. Dass die Wickeder sechs Spieltage vor dem Ende in Marl-Hüls die Tabellenführung aus der Hand gaben, war der erste Schatten.

Dortmund.. Kurz vor Schluss gab die Westfalia damals eine 2:0-Führung aus der Hand und verlor 2:3. Wickede behielt immer das Ziel vor Augen. Am Sonntag zeigte sich das sonst so gefestigte Team aber eher fahrig.

Stachel sitzt tief

Was aber im Vergleich zu einigen Jahren zuvor Mut macht: Das Team hatte den Aufstieg unbedingt gewollt. Und wer einmal so nah dran war, gibt nicht einfach auf. Natürlich geht keiner schnell zur Tagesordnung über. Der Stachel sitzt tief. Trainer Marko Schott und Dirk Eitzert, die unwahrscheinlich viel für die Entwicklung der Mannschaft getan haben, werden aber den richtigen Ton finden, um die Mannschaft wieder aufzurichten und an die vielen positiven Dinge erinnern. Selbst wenn das Ende bitter ist: Es war eine gute Saison.

Zurück zum Spiegelbild: Während der Saison verkraftete Wickede die wenigen Rückschläge. Dieser ist zwar deutlich größer als ein Ligaspiel, aber auch diesen verkraftet sie bald.

Neuer Angreifer

Der Sportliche Leiter Andreas Bath hat dafür gesorgt, dass die Mannschaft fast komplett beisammen bleibt. Sie braucht allerdings für den nach Brünninghausen abwandernden Tim Schrade einen torgefährlichen Angreifer.

Schrade, der immerhin 17 Saison-Tore erzielte, benötigt einen Nachfolger oder eine mannschaftsinterne Konstellation, die Tore bringt. Ansonsten aber gilt: Die Westfalia ist so gefestigt: Sie kommt zurück.

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