Silberne Ehrennadel für Kellermann

EB

Wohin geht der Weg des Westdeutschen Handballverbandes? Nachdem die Regionalligen weggefallen sind und die 3. Liga dem Deutschen Handball-Bund angegliedert worden ist und sich einige Regionalverbände bereits aufgelöst haben, wurde auf dem ordentlichen Verbandstag des Westdeutschen Handballverbandes in Unna beschlossen, eine Strukturkommission einzusetzen, die sich mit der veränderten Situation beschäftigen soll.

Auf dem von 83 Delegierten aus den Landesverbänden Mittelrhein, Niederrhein und Westfalen besuchten Verbandstag in der Erich-Göpfert-Stadthalle in Unna, der Kreis Hellweg wurde durch seine Vorsitzenden Helmut Hubeny, Rechtswart Hartmut Haunert und TK-Vorsitzender Jürgen Rautenberg vertreten, wurde der Dortmunder Dieter Stroband einstimmig im Amt des WHV-Präsidenten einstimmig bestätigt. Auf dem außerordentlichen Verbandstag im Februar in Unna war er bereits kommissarisch als Nachfolger des im Januar verstorbenen Präsidenten Dieter Vaupel gewählt worden. Statt Vorstand gibt es künftig ein Präsidium. Zum stellvertretenden Präsidenten wurde Heinz Volkhausen (Essen) gewählt. Ferner gehören dem Präsidium Peter Liese, Vizepräsident Finanzen (Leverkusen), Wolfgang Faillard, Vizepräsident Recht (Bergisch-Gladbach), Vorsitzender Verbandsgericht Karl-Hermann Lauterbach (Solingen), Vorsitzender Verbandspruchkammer Joachim Ohliger (Langenfeld), Vorsitzender Verbandsspruchausschuss Reiner Jahnke (Waltrop).

Wolfgang Jamelle
Schiedsrichterwart

Zum Verbandsschiedsrichterwart wurde Wolfgang Jamelle (Kreis Hellweg) wieder gewählt. Die Frauenbeauftragte, Trudi Flieger, wurde verabschiedet, sowie der Männer- und Frauenspielwart sind weggefallen. Ein Datenschutzbeauftragter muss noch ernannt werden. Frank Gebhardt (Bergisch Gladbach), bisher zweiter Vorsitzender und Männerspielwart, wurde zum Ehrenpräsident ernannt.

Neue Satzung
vorgestellt

Der neuen Satzung, die von Wolfgang Faillard vorgestellt wurde, stimmten die Delegierten einstimmig zu. Der Antrag des Verbandes Westfalen, der vom Kreis Hellweg eingeleitet wurde, der sich mit dem Schiedsrichtersoll und dem Auf- und Abstieg beschäftigt, wurde genehmigt. Dem zweiten Antrag vom Verband Westfalen und WHV-Jugendtag, das Haftmittelverbot aufzuheben und in die Entscheidung des Halleneigentümers zu legen, wurde ebenfalls zugestimmt.

Verbandspräsident Dieter Stroband gab seinen Bericht mündlich. Er verfolgte darin die Entscheidung von den Anfängen bis zur Regelung, die 3. Liga dem DHB zuzuordnen. Dadurch seien dem Westdeutschen Verband Einnahmen weggebrochen. Zunächst werden Rücklagen in Anspruch genommen, aber ab 1. November müssten die Gebühren für die Passverwaltung erhöht werden. Zu Beginn der Tagung übermittelte Dieter Stroband die Grüße des verhinderten DHB-Präsidenten Uli Strombach. In seinen Grußworten stellte Unnas stellvertretende Bürgermeister Werner Porzybot, der in Begleitung vom Hellweg-Ehrenvorsitzenden Hermann Bremmer war, Unna als Kreisstadt und Sportstadt mit 68 Vereinen vor.

Beim Totengedenken wurde unter anderem Dieter Vaupel, Franz Nacken, Heinz Hause (alle WHV), Ernst Möller (Bezirk Nord), Dieter Gohmann und Gustav Nüsperling (Bezirk Süd) gedacht.

Der Stellvertretende Bezirksschiedsrichterwart und lange Hellweg-Schiedsrichterwart, Reinhard Kellermann (Heeren), wurde mit der silbernen Ehrennadel des Westdeutschen Handball-Verband von Dieter Stroband ausgezeichnet.